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ToggleVon der Wertschätzung für das Besondere
Heute sind wir davon leider weit entfernt. Immer mehr Fleischhauer sperren zu, im Dorf meiner Oma gibt’s schon lange keinen mehr. Und auch in allen Gemeinden rundum nicht. Im Supermarkt hat das Personal kaum Zeit für Beratung, generell gewinnt man den Eindruck, die Rabattaktionen dominieren dort. Das ist schade. Diese Entwertung hat auch dazu geführt, dass die Wertschätzung für Fleisch als etwas Besonderes verloren gegangen ist.
Man muss noch nicht mal die Ethik bemühen, die Demut vor dem Lebewesen, um zu verstehen, dass das ein Drama ist. Es sollte einem der gesunde Menschenverstand sagen, dass Geiz beim Essen nicht geil ist. Und die Wegwerf-Gesellschaft bringt uns allen nichts, außer volle Mülleimer. Holen wir die Wertschätzung für regionale Lebensmittel zurück!
Mehr Informationen zum Tierschutzvolksbegehren gibt’s unter www. tierschutzvolksbegehren.at.
Als ich ein Kind war, gab es selbst in dem kleinen Dorf, in dem meine Großmutter wohnte, einen Fleischhauer. Das war eine angesehene Person, schließlich gab’s dort das Fleisch in allen erdenklichen Variationen und zahlreiche Zubereitungsempfehlungen gleich mit dazu. Für mich war das irgendwie ein besonderer Ort. Und wenn man was Besonderes wollte, dann ging man dorthin. Niemand wäre auf die Idee gekommen, das im Supermarkt zu suchen.
Immer mehr Fleischhauer sperren zu
Das Tierschutzvolksbegehren
Direkten Kontakt zu Initiator Dr. Sebastian Bohrn Mena kann man unter verein@tierschutzvolksbegehren.at aufnehmen.