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EU-Schweinemarkt: Kaum Veränderungen

Anhaltend reichlich versorgt zeigt sich der EU-Schweinemarkt. Die üblicherweise preisstimulierenden Faktoren wie heimkehrende Urlauber bzw. hitzebedingt geschmälerte Mastleistung haben zurzeit zu wenig Energie um das Preisgefüge in positive Richtung zu bewegen.

In Deutschland (-1 Cent) musste die amtliche Notierung neuerlich klein beigeben, um mit den Hauspreisaktivisten wenigstens in der neuen Woche auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Nach drei ausgesetzten Versteigerungen an der französischen Schweinebörse gelang der Neustart ebenfalls nur mit einem Minus von 1,5 Cent. Zudem fand man für etwa ein Drittel der Angebotsmenge keine Käufer. Auch in den übrigen Mitgliedsstaaten wird bestenfalls von Stabilisierung berichtet.
In Österreich hat sich die Knappheit an schlachtreifen Schweinen eher zugespitzt. Die seit Wochen durch die Hitze negativ beeinträchtigte Mastleistung verursacht eine Verlängerung der Mastdauer, die sich jetzt in fehlenden Stückzahlen am Schlachthaken zu Buche schlägt. In Anbetracht der europäischen Situation, wo namhafte Notierungen weiter schwächeln, konnte an der heimischen Schweinebörse keine Preisverbesserung erzielt werden. Der Notierungspreis für Mastschweine beträgt 1,41 Euro.

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