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EU-Schweinemarkt: Anhaltendes Gleichgewicht

Das EU-weit einige Prozent unter Vorjahresniveau liegende Angebot bildet seit gut 2 Monaten das gewichtigste Argument bei der Preisbildung. Während in Deutschland (+/-0) die Preiskurve waagrecht weiterwandert, legt Frankreich mit 1,2 Cent geringfügig zu. Spanien, wo die Urlaubssaison zu Ende geht, schwächelt leicht. Dafür legt Italien wegen hitzebedingt verringertem Schweineangebot spürbar zu.

In Österreich zeigt ein seit 8 Wochen zwischen 95,2 und 95,7 kg liegendes Schlachtgewicht ein ausbalanciertes Bild der marktbestimmenden Faktoren. Der Fleischmarkt meldet ein reibungsloses Geschäft, der Versuch verbesserte Aufschläge bei den wertbestimmenden Teilstücken zu erzielen, wird allerdings anhaltend als erfolgloses Bemühen dargestellt. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse mit 1,62 Euro unverändert fixiert.

Auf Basis der Schweinezählungen quer durch die EU deuten die Angebotsprognosen auch für den Herbst unterdurchschnittliches Niveau an. Für die nächste Zeit zeichnet sich ein stabiles Gefüge ab.

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