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Mittelschüler lernen in LFS Hollabrunn Nutztiere & Tierschutz praktisch kennen

Beim Besuch der Mittelschule Stronsdorf an der LFS Hollabrunn erlebten Schüler hautnah die Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere. Ein praxisnahes Lernen fernab von Werbeklischees.

Im Rahmen eines vorbildlichen Bildungsprojektes besuchte die dritte Klasse der Mittelschule Stronsdorf kürzlich die Landwirtschaftliche Fachschule (LFS) Hollabrunn. Der Besuch diente dazu, den Jugendlichen landwirtschaftliche Nutztiere in einer realen Umgebung näherzubringen und ihnen ein realistisches Bild vom Leben und den Bedürfnissen dieser Tiere zu vermitteln. Auf diese Weise sollte ein Kontrast zu den oft idealisierten Darstellungen in der Werbung geschaffen werden.

Bei diesem Besuch hatten 19 Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, direkten Kontakt zu den Tieren der Schule, insbesondere zu Kalbinnen und Schweinen, herzustellen. Besonders beeindruckend war der sichtbare Abbau von Berührungsängsten und Vorurteilen gegenüber den Tieren, wie beispielsweise der Annahme, dass Schweine von Natur aus schmutzige Tiere sind.

Das Forschungsprojekt wurde vom Verein „Tierschutz macht Schule“ betreut und ist Teil der „Kinder-Tierschutzkonferenz Niederösterreich“, die Kindern und Jugendlichen ermöglicht, zu verschiedenen Aspekten des Tierschutzes zu forschen. Die Ergebnisse dieser Forschungen werden dann bei der Schlussveranstaltung im niederösterreichischen Landtag präsentiert.

LFS Hollabrunn wichtig für die Bildung

Die LFS Hollabrunn und ähnliche Institutionen spielen eine entscheidende Rolle bei der Bildung junger Menschen in Österreich, besonders im ländlichen Raum. Sie bieten praxisnahe Bildungsmöglichkeiten, die weit über den klassischen Schulunterricht hinausgehen. Der Bezug zur realen Arbeitswelt und insbesondere zur Landwirtschaft ist ein zentrales Element dieser Bildungseinrichtungen. Projekte wie der Besuch der Mittelschule Stronsdorf unterstreichen die Bedeutung von praktischer Erfahrung und direktem Kontakt mit der Natur und ihren Geschöpfen für die Entwicklung von Verständnis und Verantwortung bei jungen Menschen.

Dieses Projekt stellt nicht nur eine wertvolle pädagogische Initiative dar, es betont auch die Bedeutung von Tierschutz und Tierwohl in der heutigen Gesellschaft. Durch praxisnahe Bildungsangebote wie dieses können junge Menschen ein wahrheitsgemäßes Verständnis für die Landwirtschaft und die damit verbundenen ethischen Verantwortlichkeiten entwickeln. Solche Projekte fördern nicht nur das Wissen, sondern auch das Bewusstsein und die Achtung vor lebenden Wesen und der Umwelt.

 

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