1. Kalb einmal anders: die Fleischkategorie Kalb rose?

Kalb rose? ist fu?r viele noch ein relativ neues Produkt, obwohl es jetzt schon einige Jahre am Markt ist. Hier ist Kalbfleisch im Spiel, das bereits etwas a?lter und schwerer ist und somit einen sehr starken eigenen Charakter entwickelt hat.

Ein Test dieser neuen Kategorie zahlt sich auf alle Fa?lle aus: Mit etwas dunklerer Fleischfarbe und einem wesentlich ho?heren Gewicht als normales Kalbfleisch ergibt sich ein interessantes Produkt, das eventuell auch fu?r ein ju?ngeres Zielpublikum passen kann.

Die Niedero?sterreichische Rinderbo?rse hat hier eine beachtliche Entwicklungsarbeit geleistet, dort bekommen Sie auch Infomaterial und die Beschaffungswege, aber auch ein sensationelles POS-Material fu?r Ihre Kundschaft.

2. Schwein, einmal anders angeboten

Wann haben Sie das letzte Mal eine U?berarbeitung Ihrer Zerlegung mit den Schnittlisten umgesetzt? Sollte das einige Zeit her sein, dann passt es jetzt gerade optimal! U?berpru?fen Sie, wie Ihre Mo?glichkeiten bei den klassischen Spareribs, den Karreeknochen, sind und versuchen Sie an den Spareribs entlang etwas mehr Fleisch vor allem vom Kettenbereich auf die Ribs zu schneiden. Damit haben Sie automatisch mehr Gewicht an den Ribs, und die Kunden werden Ihnen auch trotz eines ho?heren Preises danken. Auf der anderen Seite ist dieser Schnitt fu?r jene, die sehr viele Karreerosen beno?tigen, eigentlich ein Muss! Da die Kette ja auf ein Verarbeitungsfleisch 70 zu 30 reduziert wird und weil sich diesen Verlust eigentlich niemand leisten kann.
Auch vom Schopf ko?nnen ganz einfach einmal Presa, Pluma und Money Muscle herausgeschni!en werden, vor allem wenn Sie eher gut durchwachsene Qualita?ten in der Fleischbank verkaufen. Sie sind der Meinung, der Schopf wird dadurch entwertet? Ganz im Gegenteil: Dieses Teil bekommt eine Aufwertung, und Sie ko?nnen sich in der Benennung und im Genusserlebnis Ihrer Kunden auf einem neuen Level als Experte pra?sentieren.
Klar kosten diese Schnitte Zeit, aber es gibt auch einen Cut, der sich fast von selbst erledigt. Beratungen dazu bieten wir sehr gern in einem kombinierten Grillseminar mit Fleisch-Special-Cuts in meiner Grillschule an.

3. Gera?tevielfalt und Gera?teboom

Die Feuerku?che kehrt in die Ga?rten zuru?ck. Zusa?tzlich zu Kugelgrill und Co. sind nach wie vor die tollen Gasgrillgera?te auf dem Vormarsch. Unabha?ngig davon gibt es einige Trends wie die Lagerfeuerku?che, die vor allem Menschen mit Ga?rten genießen ko?nnen. Die Tisch- und Sitzgrillgera?te, die mit Holz befeuert werden und mit einer massiven Stahlplatte ausgeru?stet sind, gewinnen immer mehr die Gunst der Kundschaft. Das Lagerfeuerfeeling ist unvergleichlich, zusa?tzlich ist auch in der kalten Jahreszeit eine Wa?rmequelle mit Feueremotion ein toller Begleiter. Das unbeliebte Putzen reduziert sich auf ein Minimum, weil die Pla!e nur mit der Spachtel gereinigt wird und mit O?l neu versiegelt wieder auf die na?chste Grillchallenge wartet. Die Gasgrillhersteller haben auf diesen Umstand la?ngst reagiert und bieten verschiedenste Arten von Planchas aus verschiedenen Materialien an. Sie sehen: Die Grillzange in der Hand des Grillmeisters wird immer mehr auch durch die Spachtel erga?nzt. Diesem Umstand sollte auch die Grilltheke immer wieder angepasst werden.
Beachten Sie auf alle Fa?lle die Mo?glichkeiten, die sich im Bereich des Faschierten dadurch ergeben. Oder auch ganz einfach bei bestehenden Rezepturen von Wurstmassen, die Sie einfach nur als Sticks, Taler oder Laibchen formen und vorgebru?ht mit diversen Aba?nderungen in Farbe, Geschmack und Textur ohne direkten Preisvergleich verkaufen ko?nnen.

4. Rind, einmal anders angeboten

Bieten Sie eine einzige Art von Rindfleisch wie z. B. klassisch Fleckvieh an oder bieten Sie Ihren Kunden eine Rassenvielfalt? Wenn Sie einer Rasse treu bleiben, ko?nnten Sie in der Zukunft ein Problem bekommen, denn Kunden von heute wollen immer wieder neue Erlebnisse und Besonderheiten. Treue ist ja eine wertbesta?ndige Handlung, es ko?nnte aber auch sein, dass Sie dabei mit Ihrem Angebot auf der Strecke bleiben. Dies soll absolut keine Au#orderung zum Griff auf ausla?ndisches Fleisch sein! Bei uns in O?sterreich haben wir schon eine Unzahl an Landwirten, die als Anbieter verschiedene Rassen mit Erfolg zu?chten. Es lohnt sich durchaus, eine regionale Kooperation mit einem Anbieter von in O?sterreich gezu?chteten Rassen einzugehen. Es kann auch beim Fleckvieh der gewohnte gute Qualita?tsstandard weiter ausgebaut werden, aber ab und zu ein Zusatzangebot kann Mehrwert bedeuten.

5. Grillseminar nach außen fu?r Kunden als Eventtipp

Kundenbindung bzw. -belohnung u?ber die Zusammenarbeit mit Grillschulen oder Grillprofis. Gestalten Sie im Betrieb oder bei einem Ihrer besten Gastrokunden einen besonderen Abend fu?r Ihre Topkunden. Verkaufen Sie limitierte Tickets oder finanzieren Sie aus Ihrem Werbebudget einmal einen derartigen Kundenabend mit dem Grill- oder BBQ-Thema oder einem Schwerpunk!hema, das eventuell auch in Ihrer Theke abgebildet wird bzw. werden soll. Eine Querfinanzierung ergibt sich automatisch, wenn Sie einige Journalisten und Meinungsbildner einladen. Sollten Sie bereits auf Social Media aktiv sein oder auch nur eine Homepage besitzen, ko?nnen Sie aus derartigen Events jede Menge Content fu?r Ihre O?ffentlichkeitsarbeit bekommen.
Einfach einmal das Herz haben und auslagern! Da in den letzten Jahren die Zeit der Fu?hrungspersonen doch immer knapper wird, empfehle ich einen Grillprofi aus der Grill-Szene zu holen und ein bestehendes Konzept auf Ihren Betrieb anzupassen und zu adaptieren. Somit erhalten Sie, ohne Ihren eigenen Mitarbeiter und Ihre eigenen Ressourcen zu viel zu strapazieren, einen perfekten Event fu?r Ihre Kunden.
Auch hier haben wir verschiedene Konzepte vom Grillseminar u?ber Grill-Infotainment bis Feuerzauber, Steaktasting und so weiter – sprechen Sie uns an! Wir werden einen gemeinsamen Event extrem schnell und effektiv umsetzen ko?nnen, von dem Ihre Kunden noch lange sprechen werden. Ein Bonus fu?r die Zusammenarbeit mit uns sind die gemeinsamen Wurzeln der Fleischerei, denn von Fleischermeister zu Fleischermeister werden viele Dinge einfacher und vor allem klarer.

Bei Grillseminaren und Grillevents gelingt es Adi Matzek die Mitarbeiter und Chefs gleichermaßen zu motivieren. © J. Kernmayer

6. Hochleistungsbrenner

Die Gerätschaft Ihrer Kunden entwickelt sich auch im Bereich der Hochtemperaturbrenner immer weiter. Von der Sizzle-Zone von Napoleon bis zum Beefer und anderen Herstellern, allesamt machen sie um die 800 °C in kurzer Zeit und quasi auf Knopfdruck.
Die Kundschaft, die derartige Grillgera?te besitzt, ist anspruchsvoll und zumeist sehr gut informiert. Sie wird bei Ihnen gereifte und topgereifte Edelprodukte suchen, Dry Aged ist hierbei sozusagen Pflicht. Scho?pfen Sie Ihre Kompetenz aus, bevor es andere tun. Sollten Sie bei den Reifethemen noch am Anfang sein, ist dies kein Problem. Sie sollten jetzt aber nicht mehr daru?ber nachdenken, sondern auch mit kleinen Schritten sofort in die Umsetzung und in das neue Kundenangebot kommen.

7. Trendthema „Sous vide“

Haben Sie schon sous-vide-vorgegarte Angebote in Ihrer Fleischtheke fu?r Ihre Kunden? Wenn Sie diese Frage mit Nein beantworten mu?ssen, ist es auch hier an der Zeit, als Problemlo?ser fu?r Ihre Kunden zu agieren! Denn mit einem Sous-vide-Angebot verkaufen Sie Ihren Kunden Produktsicherheit und Produktstabilita?t auf sehr hohem Niveau mit. Fu?r die Einfachheit und die Stabilita?t in der Zubereitung wird der Kunde den ho?heren Preis gern bezahlen. Auch hier gilt, besser jetzt mit einem Produkt zu beginnen, als noch ein Jahr daru?ber nachzudenken. Sie haben bereits u?ber Ihre Schinkenkompetenz vieles an Erfahrung, und die Kombination einer Fleischereiausstattung mit einem reinen Sous-vide System birgt ein enormes wirtschaftliches Potenzial fu?r Ihren Betrieb. Ihre Kunden werden Sie fu?r derart vorbereitete Grillprodukte lieben! Sollten Sie das nicht wollen, dann verschieben Sie das Sous-vide-Thema gern wieder aufs na?chste Jahr.

8. Grillseminar zur Mitarbeitermotivation nutzen

Das Beste in der Mitarbeiterschulung ist die Motivation. Die beste Motivation erhalte ich bei einem geringen Stresspegel oder einem beherrschbaren Stresspegel. Wenig Stress beginnt bei hoher Kompetenz und Fachwissen, dies erlange ich u?ber Fortbildung – in Form einer Teambuildingmaßnahme mit eigenen oder Fremdprodukten im Rahmen eines Grillseminars mit dem Firmenteam im Betrieb oder – auch perfekt – im Zuge eines Firmenausflugs mit Standortwechsel.
Die perfekte Umsetzung gelingt mit einem Angebots-Check von vorhandenen Grillseminaren bzw. mit der gemeinsamen Konzepterarbeitung mit dem Grillschulangebot, das auf die Firmenbedu?rfnisse angepasst werden kann. Sie erhalten im Zuge eines gemeinsamen, sensorischen Erlebnisses neue, vertiefte Kompetenzen. Eventuell unterschiedliche Wahrnehmungen in der Firmenstruktur werden danach vielleicht nicht mehr als trennend, sondern gar als bereichernd empfunden.
Durch diesen Austausch beim gemeinsamen Erfahren und Erlernen von außenstehenden Betriebspersonen ko?nnen sich auch neue Elemente in der Firmenstruktur oder auch in der Angebotspalette ergeben.

9. Ausbildung zum Grill-Juror

Dru?cken Sie selbst wieder einmal die Schulbank und lassen Sie sich zum Testesser ausbilden. Die einta?gige Ausbildung umfasst den Bereich der eigenen Sensorik bis zum Wertungsschema eines internationalen Grillwettbewerbs. Blicken Sie einmal hinter die Kulissen der Grillmeisterschaften und erweitern Sie Ihren eigenen Horizont. Sehen Sie sich die Spielwiese Ihrer Kunden an und ziehen Sie Ihre Schlu?sse fu?r Ihre Angebote und Ihre Kommunikation aus einer derartigen Schulung. Die Information zu den Terminen erfahren sie in der Grillschule Adi Matzek.

10. Eigenkontrolle mit Fremdblick

Fu?hren Sie mit Ihren Mitarbeitern aus dem Qualita?tssicherungsbereich und einem Teil der Verkaufsmannschaft eine Verkostung Ihrer eigenen Grillprodukte durch. Bereiten Sie gemeinsam mit externer Leitung eine Auswahl an eigenen Grillprodukten von Wu?rsten bis Fleischprodukten vor, die gemeinsam mit Ihrem externen Coach definiert und von allen Beteiligten durch Verkostungsbla?tter verschrftlicht werden.
Sie werden u?berrascht sein, welche Erkenntnisse sich auftun, und vor allem wird das Versta?ndnis Ihrer Erzeugnisse unter den Mitarbeitern wesentlich verbessert. Zusa?tzlich haben Sie ein internes Controlling und einen Meinungsaustausch, der durch die Mediation eines externen Coaches wesentlich besser in der Akzeptanz aller Beteiligten wirkt. Als Coach kann Adi Matzek, Doppel-Grillweltmeister und Fleischermeister, agieren, der dieses Konzept entwickelt hat. Er sorgt dafu?r, dass Ihre Angebotspalette im Grillbereich einem gemeinsamen, aber auch schonungslosen und unvoreingenommenen Check unterzogen wird, der am besten unter Miteinbeziehung Ihrer Mitarbeiter gelingt. Durch die externe Mediation ko?nnen Sie auch Dinge einbringen und durchsetzen, die als Fu?hrungsperson allein immer schwierig, langwierig oder auch unmo?glich waren.

11. Eventtipp zur Grillsaison 2025

Die jährlich stattfindende Grill-Staatsmeisterschaft finder am 5. und 6. September in Kaindorf in der Steiermark statt. Mischen Sie sich unters Publikum, sehen Sie, staunen Sie und verkosten Sie! Dort erleben Sie den Anspruch Ihrer Kunden von morgen.