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EU-Schweinemarkt: Sinkendes Angebot lässt Preise deutlich steigen

Die österreichische Notierung legt diese Woche um 5 Cent zu.

In allen mittel- und südeuropäischen Ländern ist das Schweineangebot seit Wochen rückläufig, die Folge davon sind stabile bis steigende Preise. Dieses saisonübliche Szenario haben nun auch die deutschen Preismacher zur Kenntnis genommen und diese Woche die Notierung um 6 Cent angehoben. Das grillfreundliche Wetter sorgt für flotten Absatz in den Fleischtheken. In Frankreich (+5 Cent), Spanien und Italien, wo sich inzwischen die Strände mit Urlaubern füllen, ziehen die Notierungen ebenfalls an.



In Österreich werden schlachtreife Schweine immer mehr zur Mangelware. Das aktuell um 15 bis 20% unter dem Durchschnitt liegende Angebot bedingt bei manchen Verarbeitungsbetrieben den Ausfall von einzelnen Schlachttagen. Lagerware aus den Gefrierhäusern kompensiert zunehmend die Versorgungslücke bei Frischware. Vor diesem Hintergrund wurde diese Woche von der Österreichischen Schweinebörse der Mastschweine-Notierungspreis um 5 Cent angehoben, er liegt nunmehr bei EUR 1,74 je kg (Berechnungsbasis: EUR 1,64).



„Das Schlachtschweine-Angebot bleibt den ganzen Sommer knapp, der Spaß am Grillen ist ungebrochen. Damit kann sich der Preis nur in der eingeschlagenen Richtung weiterentwickeln „, so Johann Schlederervon der Schweinebörse.



In der BRD bleibt die Nachfrage weiterhin gut, der Bedarf der Schlachtunternehmen kann kurzfristig nicht immer gedeckt werden. „Sollte sich an der aktuellen Marktlage nichts ändern, sind weiter steigende Preise durchaus realistisch „, betont die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands. (Red./AIZ)

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