ÖBKZ Eigenwerbung

Seit 25 Jahren prägt ZuchtData die Digitalisierung der österreichischen Rinderzucht. Die Tochter der Rinderzucht Austria hat sich seit ihrer Gründung 2001 von einem Datenzentrum zu einem wichtigen Partner für Zuchtwertschätzung, Forschung und digitales Herdenmanagement entwickelt.

Zum Jubiläum kamen Vertreter der österreichischen Rinderzucht, Partnerorganisationen und langjährige Wegbegleiter zusammen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die vergangenen 25 Jahre, sondern vor allem die Frage, wie Daten, Genomik und künstliche Intelligenz die Rinderzucht künftig verändern werden.

Daten als Basis der Zucht

Ausgehend vom Rinderdatenverbund wurden die Methoden der Zuchtwertschätzung kontinuierlich weiterentwickelt und genomische Verfahren eingeführt. Gleichzeitig entstanden digitale Anwendungen für das Herdenmanagement sowie Forschungsprojekte zu Tiergesundheit, Nachhaltigkeit und Effizienz.

Heute verarbeitet ZuchtData Milliarden von Datensätzen und überführt wissenschaftliche Erkenntnisse in Anwendungen für landwirtschaftliche Betriebe. Damit fließen Daten unmittelbar in Zuchtentscheidungen, Management und betriebliche Planung ein.

Bettcher / Oktober – November 2026
Thomas Schweigl, Obmann der Rinderzucht Austria, sieht ZuchtData als wichtigen Motor für Datenqualität, Zuchtwertschätzung und Digitalisierung in der heimischen Rinderzucht. © Steininger
Thomas Schweigl, Obmann der Rinderzucht Austria, sieht ZuchtData als wichtigen Motor für Datenqualität, Zuchtwertschätzung und Digitalisierung in der heimischen Rinderzucht. © Steininger

Digitalisierung wird wichtiger

Thomas Schweigl, Obmann der Rinderzucht Austria, bezeichnete ZuchtData beim Jubiläum als wesentlichen Faktor für die internationale Position der österreichischen Rinderzucht. Gerade bei Datenqualität, Zuchtwertschätzung und Digitalisierung habe sich Österreich in den vergangenen Jahren stark positioniert.

Eine wichtige Rolle spielen dabei Kooperationen mit der RDV GmbH sowie dem gemeinsamen Zuchtwertschätzteam Deutschland und Österreich.

Genomik und KI im Fokus

Beim Blick in die Zukunft standen vor allem Digitalisierung, genomische Selektion, künstliche Intelligenz und neue Datenquellen im Mittelpunkt. Sie sollen künftig noch stärker in die Zuchtarbeit einfließen.

Damit verschiebt sich auch die Rolle von Daten weiter: Sie dienen längst nicht mehr nur der Dokumentation, sondern werden zunehmend zur Grundlage für Entscheidungen über Tiergesundheit, Leistung, Effizienz und Zuchtfortschritt.

ZuchtData sieht sich damit auch nach 25 Jahren als technologisches Bindeglied zwischen Forschung, Zuchtorganisationen und landwirtschaftlicher Praxis.