Wer Lebensmittel verarbeitet, trägt Verantwortung – auch für das, was die Mitarbeitenden tragen. Der Textildienstleister Mewa zeigt, wie professionelles Hygienemanagement in der Praxis aussieht – und warum gute Berufskleidung weit mehr ist als ein Outfit.
Wer Fleisch verarbeitet, weiß: Sauberkeit ist keine Frage des guten Willens, sondern des Systems. Unternehmen, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten oder vertreiben, müssen strenge gesetzliche Hygienestandards einhalten und deren Einhaltung lückenlos dokumentieren. Die EU-Verordnung (EG) Nr. 852/2004 verpflichtet Betriebe zur Einführung eines HACCP-basierten Systems, das alle kritischen Kontrollpunkte entlang der Lebensmittelkette identifiziert und überwacht. Ein zentraler Faktor ist dabei die Arbeitskleidung: Sie muss hygienisch einwandfrei sein, damit sie keine Kontaminationsquelle darstellt. Das Waschen der Arbeitskleidung zu Hause kann die Anforderungen in der Regel nicht zuverlässig erfüllen und ist auch nicht nachweisbar. Daher empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem professionellen Textildienstleister, der kontrollierte und lückenlos nachvollziehbare Prozesse sicherstellt.
Zertifiziert von der Abholung bis zur Rücklieferung
Mewa arbeitet nach der Norm EN 14065 und dem RABC-Modell (Risk Analysis and Biocontamination Control System). Dieses System gewährleistet eine lückenlose Überwachung und Kontrolle des Biokontaminationsrisikos in allen Prozessphasen. Der gesamte Service, von der Abholung der getragenen Kleidung über das Waschen bei 60 bis 75 °C bis zur hygienisch einwandfreien Rücklieferung, erfolgt nach dokumentierten Verfahren. Die bereitgestellte Berufskleidung ist vollständig HACCP-kompatibel.
Eigens für die Branche entwickelt
Die Mewa-Kollektionen Euroclean und Move Clean wurden speziell für die Anforderungen der Lebensmittelindustrie konzipiert. Statt Knöpfen kommen Druckknöpfe zum Einsatz, um das Risiko des Eindringens von Fremdkörpern in Lebensmittel auszuschließen. Taschen und unnötige Nähte werden vermieden, um Schmutzablagerungen zu verhindern. Die Materialien bieten Hygiene und Tragekomfort zugleich und geben den Mitarbeitenden die nötige Bewegungsfreiheit im Arbeitsalltag.
Sauberkeit auch bei Maschinen und Anlagen
Neben der Arbeitskleidung unterliegen in der Lebensmittelindustrie auch Maschinen und Anlagenkomponenten höchsten Hygienestandards. Bereits geringste Rückstände von Fett oder Schmutz können sowohl die Funktion der Anlagen als auch die Produktsicherheit gefährden. Mewa bietet dafür nachhaltige Lösungen: hochwertige Putztücher im Rund-um-Service, die bis zu 50-mal gewaschen und wiederverwendet werden können, sowie Teilereiniger für die gründliche Reinigung einzelner Maschinenteile bei Wartungen und Reparaturen.

Der automatische Teilereiniger Mewa Eco-Matic: natürliche biologische Reinigung für Anlagen der Lebensmittelproduktion. © Robertino Nicolic
Neu: Eco-Matic
Mit dem Mewa Eco-Matic steht ein vollautomatischer Teilereiniger zur Verfügung. Der Eco-Matic arbeitet mit einer wasserbasierten CLP-kennzeichnungsfreien Reinigungslösung, die Verschmutzungen auf biologische Weise entfernt und organische Rückstände wie Zucker besonders effektiv löst. Sein Einsatzbereich ist die Instandhaltung; in der Lebensmittelproduktion selbst kann das Gerät nicht eingesetzt werden, da die Reinigungslösung nicht mit Lebensmitteln in Kontakt kommen darf.
Kreislauf statt Einwegdenkens
Mewa unterstützt die Lebensmittelindustrie nicht nur bei der Einhaltung von Hygienestandards, sondern verbindet dies mit einem nachhaltigen Servicemodell: kontrollierte Prozesse, reduzierter Ressourcenverbrauch und Kreislaufwirtschaft, für mehr Sicherheit, gleichbleibende Qualität und Umweltverantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Wenn der Gast hinschaut
Berufskleidung endet nicht an der Küchentür. Wer Gäste empfängt, bedient oder begleitet, ist mit seiner Kleidung ebenso Visitenkarte des Betriebs, ob an der Theke, im Gastrobereich oder bei Caterings. Claudia Willig, Verkaufsleiterin bei Mewa und zuständig für die Beratung von Hotellerie und Gastronomie, kennt die Anforderungen aus vielen Beratungsgesprächen: „Wer in Serviceberufen arbeitet, erwartet keine modischen Experimente, wohl aber Kleidung, die sich an aktuellen Trends orientiert und gleichzeitig passt und bequem ist.“
Gerade bei langen Schichten spielen angenehme Materialien und ein durchdachter Schnitt eine zentrale Rolle. Hinzu kommt der Wunsch, trotz einheitlicher Teamoptik nicht völlig austauschbar und langweilig zu wirken. „Kleine Wahlmöglichkeiten, etwa zwischen Hemd oder Poloshirt, unterschiedlichen Schnitten oder bei Damen zwischen Hose oder Rock, werden als Zeichen von Respekt und Wertschätzung wahrgenommen“, sagt Willig. „Professionell aufzutreten ist gut, aber bitte ohne die eigene Persönlichkeit vollständig abzugeben.“
Einheitlichkeit ja, Uniform nein
Für den Service steht der Gesamteindruck im Fokus: Die Kleidung soll Wiedererkennungswert haben, Markenwerte transportieren und Gästen Orientierung geben und gleichzeitig praktisch sein: pflegeleicht, hygienisch, langlebig und wirtschaftlich. „Starre Uniformkonzepte sind überholt“, erklärt Willig ihre Beratungserfahrung zusammenfassend. Modulare Lösungen, die eine klare Linie vorgeben und dennoch individuellen Spielraum im Detail lassen, schaffen Akzeptanz auf beiden Seiten. „Wir bieten Kollektionen an, die im Mix-and-Match-Verfahren vielfältige Optionen ermöglichen, um Optik, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen.“
Auch der Blick auf Berufskleidung insgesamt hat sich verändert: Casual-Business-Konzepte ersetzen zunehmend klassische Outfits, nachhaltige Materialien gewinnen an Bedeutung, Komfort rückt stärker in den Fokus. Und Kleidung werde heute auch als Faktor der Arbeitgeberattraktivität verstanden, als Signal dafür, wie ein Betrieb mit seinem Team umgeht. „Wir beraten unsere Kunden dahingehend, wie sie ihren eigenen Anspruch und die Wünsche ihrer Beschäftigten zusammenbringen können“, erklärt Willig.
Ein Dienstleister, zwei Welten
Ob Schutzkleidung in der Fleischverarbeitung oder Servicekleidung im Restaurant: Mewa unterstützt Betriebe entlang der gesamten Lebensmittelkette, mit kontrollierten Prozessen, reduziertem Ressourcenverbrauch und Fokus auf Kreislaufwirtschaft. Das Unternehmen wurde 1908 gegründet, beschäftigt europaweit über 6.000 Mitarbeitende und betreut allein in Österreich rund 8.400 Kunden. Der Umsatz im Heimatland lag 2024 bei 46,7 Millionen Euro.
Für 2025/26 erhielt Mewa Österreich bereits zum siebenten Mal in Folge die Auszeichnung „Business Superbrand“.
Mewa Textil-Service GmbH & Co
Reinhartsdorfgasse 18
2324 Schwechat
Tel.: +43 1 70 776 770
www.mewa.at






