Marcher: Gesichter der Fleischproduktion
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Fleischproduktion findet für Konsumenten meist hinter verschlossenen Türen statt. Zerlegung, Verpackung, Qualitätskontrolle und zahlreiche weitere Arbeitsschritte bleiben weitgehend unsichtbar. Genau diese Menschen rücken die Marcher Fleischwerke nun in den Mittelpunkt.
Für die Fortsetzung der Fotokampagne „Wertvoll“ porträtierte die österreichische Fotografin Inge Prader 16 Mitarbeiter aus Zerlegung und Verpackung im Werk Villach. Nach dem Start der Kampagne 2024 liegt der Schwerpunkt damit diesmal bewusst auf jenen Bereichen, in denen täglich viel Handarbeit, Erfahrung und Präzision gefragt sind.
Menschen statt anonymer Produktion
Frischfleisch, SB-Fleisch und Fleischprodukte stehen im Handel selbstverständlich im Regal. Dahinter stehen jedoch komplexe Abläufe und Fachkräfte, deren Tätigkeit außerhalb der Branche kaum wahrgenommen wird.
Marcher will mit der Kampagne deshalb einen realistischeren Blick auf die Fleischproduktion ermöglichen. Geschäftsführer Norbert Marcher verweist dabei auf Know-how, Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein der Beschäftigten. Viele Mitarbeiter seien bereits seit Jahren im Unternehmen tätig.
Auch Fotografin Inge Prader stellt bewusst die Persönlichkeit der porträtierten Mitarbeiter in den Vordergrund. Die Aufnahmen entstanden direkt in ihrem Arbeitsumfeld und sollen keine anonyme industrielle Produktion zeigen, sondern die Menschen, die dahinterstehen.
16 Porträts aus Zerlegung und Verpackung
Die neuen Bilder werden in der Firmenzentrale in Villach sowie auf Screens an den verschiedenen Werksstandorten gezeigt. Zusätzlich entsteht ein Fotokalender für 2027. Ein weiteres Shooting an den bayerischen Schlachthofstandorten ist bereits geplant.
Damit setzt Marcher die 2024 gestartete Kampagne fort und erweitert sie Schritt für Schritt um weitere Bereiche der Wertschöpfungskette.
Arbeit in der Fleischbranche sichtbar machen
Für die Fleischwirtschaft ist die Frage der Sichtbarkeit nicht nebensächlich. Fachkräftemangel, Nachwuchssuche und ein oftmals sehr abstraktes öffentliches Bild der Fleischproduktion beschäftigen viele Betriebe.
Kampagnen wie „Wertvoll“ können diese Distanz zumindest ein Stück weit verkleinern: Nicht Maschinen und Produktionslinien stehen im Mittelpunkt, sondern Fachkräfte, die Zerlegung, Verarbeitung und Verpackung täglich am Laufen halten.
Marcher beschäftigt rund 2.150 Mitarbeiter an 13 Standorten in Österreich und Bayern. Das Familienunternehmen erzielte 2025 einen Umsatz von mehr als 730 Millionen Euro und zählt damit zu den größten Lebensmittelproduzenten Österreichs.






