
Rund drei Viertel der österreichischen Agrarwaren und Lebensmittel gehen in die Staaten der Europäischen Union. Exportmarkt Nr. 1 ist und bleibt Deutschland, das mehr als ein Drittel unserer Agrarexporte erreicht. Italien steht an zweiter Stelle, die USA liegen auf Platz 3. Die zehn umsatzstärksten Zielmärkte nehmen rund drei Viertel der gesamten Agrarexporte ein und sind – bis auf die USA – alle im europäischen Raum.
Je näher die Exportmärkte, desto stärker performen landwirtschaftliche Produkte. Ganz besonders gilt das für unser Nachbarland Deutschland. Hier stehen Fleisch und Fleischzubereitungen sowie Milch und Milchprodukte an der Spitze der exportierten Waren. In vielen landwirtschaftsnahen Zollkapiteln waren im ersten Halbjahr 2019 Exportsteigerungen Richtung Deutschland zu verzeichnen. Einen kräftigen Zuwachs (plus 5,6 Prozent) erreichte die größte Warengruppe der Würste und Fleischzubereitungen. Ebenfalls fast linear fortschreiben lässt sich die Export-Erfolgsgeschichte von Käse. Im ersten Halbjahr 2019 wurde österreichischer Käse im Wert von 182 Millionen Euro nach Deutschland geliefert. Das entspricht einer Steigerung von einem Prozent.
AMA mit neuem Messeauftritt und Claim „Land der Berge“
Die AMA vertritt Österreich heuer unter dem Motto „Land der Berge“ mit einem neu gestalteten Messestand bei der Anuga. „Land der Berge“ ging als Claim aus den Ergebnissen der Studie einer renommierten, deutschen Markenagentur hervor. Die AMA wollte mit der Umfrage ergründen, woran Deutsche als erstes denken, wenn von Österreich die Rede ist. Und das sind die Berge und die Art der Landwirtschaft, die mit dem Berggebiet zutiefst verbunden ist.
Die Attribute Tradition, Natürlichkeit und Qualität zeigt auch der neue Messeauftritt der AMA auf der Anuga. „Mit natürlichen Materialen – bis hin zu einem echten, lebenden Baum – holen wir die Österreich-Atmosphäre spürbar auf die Messe“, erläutert Margret Zeiler, Exportmanagerin der AMA.