Damit reagiert die AMA-Marketing auf einen Trend, der sich branchenübergreifend zeigt: Betriebe, die mit nachvollziehbarer Herkunft, geprüfter Qualität und innovativen Konzepten arbeiten, sollen stärker sichtbar gemacht werden. Bewerben können sich Betriebe aus drei Kategorien: Direktvermarktung, Gastronomie und Manufaktur.
Warum Fleischbetriebe besonders profitieren können
Für die Fleischbranche ist der Award insofern relevant, als das Bewertungsraster explizit auf Konzepte wie die ganzheitliche Tierverwertung abzielt. Das „Nose-to-Tail“-Prinzip – die vollständige Verarbeitung des Tieres statt nur einzelner Edelteile – zählt zu den Ansätzen, die die AMA-Marketing im Vorfeld des Awards prominent kommuniziert hat, etwa anlässlich des Tags der nachhaltigen Gastronomie am 18. Juni. Direktvermarkter und Manufakturen, die auf Vollverwertung, kurze Transportwege oder geschlossene regionale Kreisläufe setzen, treffen damit genau den Bewertungskern der Ausschreibung.
„Der Tag der nachhaltigen Gastronomie macht deutlich, wie breit gastronomische Konzepte heute gedacht werden können“, so Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing. Das Gütesiegel stehe für geprüfte Qualität und klare Standards entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Sieben Bewertungskriterien entscheiden über die Auswahl
Die Bewerbung erfolgt online und verlangt Betrieben eine detaillierte Selbstauskunft ab. Bewertet werden unter anderem WOW-Effekt und Geschmack, Innovationsgrad, Nutzen für die Zielgruppe, Wirtschaftlichkeit und Zukunftspotenzial für die kommenden zwei bis fünf Jahre, ökologische Effekte, Regionalität der Rohstoffe sowie Kooperationen mit anderen Betrieben aus der Region. Ergänzend können Foto- und Videomaterial hochgeladen werden.
Wer zu den ersten 30 vollständig eingereichten Bewerbungen zählt, erhält unabhängig vom Ausgang ein professionelles Foto-Shooting am eigenen Betrieb – ein Anreiz, mit der Bewerbung nicht bis zum letzten Tag zu warten.
Beratung im Wert von 5.000 Euro als Hauptgewinn
Die Gewinnerinnen und Gewinner jeder Kategorie erhalten eine individuelle Betriebsberatung zur Weiterentwicklung der Zukunftskompetenz im Wert von 5.000 Euro, ein professionelles Kommunikationspaket mit Kurzvideo und Pressefotos sowie Aufmerksamkeit im Rahmen der Preisverleihung. Die Verwertung personenbezogener Daten erfolgt im Zuge der Förderabwicklung gegenüber dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft sowie im Rahmen einer zehnjährigen Aufbewahrungspflicht durch die NWK-Kulinarik GmbH.
Für Betriebe, die noch nicht als AMA GENUSS REGION zertifiziert sind, bleibt die Teilnahme an diesem ersten Durchgang verschlossen – der Award ist bewusst als Bindungsinstrument für bestehende Mitglieder konzipiert, nicht als offener Wettbewerb.
Anmeldung für den AMA Genuss Region Zukunftsaward 2026



