Mit einem Sprung ins kühle Nass wurden die Maturanten der Privaten HTL für Lebensmitteltechnologie vom schulischen Alltag verabschiedet – und in einen neuen Lebensabschnitt geschickt. Die Zukunftsaussichten für die Absolventen sind dabei ausgesprochen gut.
In der niederösterreichischen Schulstadt Hollabrunn freute sich Direktor Gottfried Krottendorfer über zwei ausgezeichnete und sechs gute Erfolge in der Maturaklasse des Jahrgangs 2025/2026. Insgesamt 28 Schüler absolvierten die fünfjährige Ausbildung Lebensmitteltechnologie-Lebensmittelsicherheit.
Zusätzlich absolvierten die Prüflinge das wichtige Wifi-Zertifikat zum Wifi IFS-M, dem „International Food Standard Manager“. Damit wird Wissen in den Bereichen Lebensmittelproduktion, Verfahrenstechnik, Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement belegt. Die Zusatzqualifikation eröffnet den Absolventen damit weitere Möglichkeiten für ihren Einstieg in die Lebensmittelwirtschaft.
Für Gottfried Krottendorfer hat die Klasse damit nicht nur die schulischen Prüfungen bravourös geschafft. Auch die Herausforderungen, die während der Ausbildungszeit durch die Corona-Pandemie entstanden waren, wurden gut gemeistert.

Noch wird gewartet, dann wird es ernst: Der traditionelle Freisprung gehört in Hollabrunn zum Abschied von der Schulzeit dazu. © HaRo
Noch wird gewartet, dann wird es ernst: Der traditionelle Freisprung gehört in Hollabrunn zum Abschied von der Schulzeit dazu. © HaRomehr anzeigen
Ein Sprung ins kühle Nass und symbolisch gleich weiter in die Zukunft: So verabschiedet die HTL ihre Maturanten. © HaRo
Ein Sprung ins kühle Nass und symbolisch gleich weiter in die Zukunft: So verabschiedet die HTL ihre Maturanten. © HaRomehr anzeigen
Noch wird gewartet, dann wird es ernst: Der traditionelle Freisprung gehört in Hollabrunn zum Abschied von der Schulzeit dazu. © HaRoEin Sprung ins kühle Nass und symbolisch gleich weiter in die Zukunft: So verabschiedet die HTL ihre Maturanten. © HaRo

Gereinigt vom Bade

Nach der Zeugnisverleihung ging es flott zum Höhepunkt der Feier – dem traditionellen Freisprung. Hinter der Schulfahne zogen die Maturanten im weißen Arbeitskittel vor das Schulgebäude.
Nach einem guten Schluck Bier und begleitet vom Spruch „Spüle hinab die Sorgen vergangener Tage, gereinigt vom Bade geh deinen Weg“ sprangen die Absolventen zum Gaudium der Lehrer, Verwandten und Freunde in einen Wasserbottich. Mit diesem Ritual werden die jungen Leute symbolisch aus dem Schulalltag verabschiedet und in einen neuen Lebensabschnitt geschickt. Der Sprung ins kühle Nass gehört damit ebenso zum Abschluss wie Zeugnis und Matura selbst.
Auch die Schule selbst blickt nach vorn. Direktor Krottendorfer erklärte, dass derzeit „die neue Lehrplangeneration adaptiert“ werde. Die Schule habe ihre Wurzeln in der Fleischwirtschaft, müsse aber zugleich auf veränderte Ernährungsgewohnheiten reagieren.
„Die Schule hat ihre Wurzeln in der Fleischwirtschaft, aber auf Themen wie weniger Fleisch, gar keines, Vegetarier, Flexitarier müssen wir in den kommenden Unterrichtsjahren reagieren“, so Krottendorfer.

Autor: HaRo