Raimund Plautz über die neue Gesprächsrunde der Fleischwirtschaft und ihre Ziele
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Unter dem Titel „Management-Circle Fleischwirtschaft“ ist eine neue Gesprächsrunde entstanden. Dahinter steht ein Schulterschluss der sechs größten Fleischwarenexporteure Österreichs, unter dem Dach der Interessenvertretung des Fleischerhandwerks. Mit am Tisch sitzen damit nicht nur wirtschaftliche Schwergewichte, sondern auch gebündelte fachliche Expertise aus Qualitätsmanagement, Produktion und Recht.
Warum dieser Schritt? Weil die Herausforderungen längst nicht mehr im eigenen Betrieb gelöst werden können. Themen wie Haltungskennzeichnung, Export oder die Sicherung heimischer Rohstoffe betreffen die gesamte Branche. Wer hier nur für sich denkt, wird mittelfristig ins Hintertreffen geraten. Wir erarbeiten in dieser Arbeitsgruppe jene Themen, die uns zukunftsfit machen sollen.
Dieses Wissen wird aber nicht isoliert genutzt, sondern bewusst für die gesamte Branche aufbereitet. Ergebnisse, Positionen und fachliche Einschätzungen sollen nicht im kleinen Kreis bleiben, sondern allen Betrieben zugutekommen.
Gleichzeitig entsteht durch diese Bündelung eine neue Form von Schlagkraft. Wenn zentrale Akteure der Branche auftreten, wird es schwieriger, diese Themen politisch zu übergehen.
Klar festhalten möchte ich: Es geht keinesfalls um Absprachen, sondern um klare Rahmenbedingungen, die für alle gelten und Planungssicherheit schaffen. Denn am Ende geht es um eine einfache Frage: Wie sichern wir die Zukunft unserer Versorgung, unserer Betriebe und unseres Handwerks? Die neue Arbeitsgruppe kann dafür ein wichtiger Baustein sein.
Transparenz ist dabei entscheidend, daher werde ich euch laufend informieren.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung an: office@fleischundco.at.

