Ich war vor kurzem in Paris bei der Fleischer-WM – und was soll ich sagen: Eine beeindruckende Veranstaltung! Die Atmospha?re war einzigartig, die Arbeiten waren auf ho?chstem Niveau und die Pra?sentationen richtige Kunstwerke. Man hat gespu?rt, mit wie viel Herzblut und Stolz die Teams angetreten sind. Es war großartig, den internationalen Zusammenhalt zu erleben. Das ist echtes Handwerk, das verbindet. Selbst das Team aus Neuseeland hatte seine jubelnden Fans dabei. Auch wenn organisatorisch vielleicht nicht alles perfekt war, bleibt am Ende vor allem der Eindruck: Das war eine große Bu?hne fu?r unser Handwerk und ein starkes Signal nach außen.

Jahrelanges Training

Dreieinhalb Stunden hat jedes Team Zeit, um ein halbes Rind, ein halbes Schwein, Lamm und Geflu?gel vollsta?ndig zu verarbeiten und zu pra?sentieren. Da reicht handwerkliches Ko?nnen allein nicht aus – da braucht es auch Organisationstalent, Disziplin und Leidenschaft. Hinter so einem Wettbewerb steckt jahrelanges Training, perfekte Teamarbeit und ganz viel Idealismus. Ich vergleiche das gerne mit Spitzensport. Warum war O?sterreich nicht dabei? Diese Frage ho?re ich immer wieder. Natu?rlich wa?re es eine Sensation, ein Team zur na?chsten WM zu schicken: Die Wahrheit ist: Es fehlt nicht am Ko?nnen, sondern an der Struktur. Sechs Leute im Team, Trainer, Betreuer – das ist ein Riesenaufwand. Große La?nder wie Frankreich oder Deutschland haben eigene Vereine und Sponsoren, die das stemmen. Bei uns wa?re so etwas nur mit viel privatem Engagement und idealistischen Unterstu?tzern mo?glich. Die Innung kann gern organisatorisch helfen – aber nicht finanzieren.

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