
„Wenn die Teuerung mancher Produkte sich tatsächlich im zweistelligen Prozentbereich bewegen würde, wie behauptet, müsste es große nominelle Umsatzsteigerungen gegen haben. Laut Statistik Austria haben die heimischen Einzelhandelsunternehmen im März 2014 nominell jedoch um 1,9 % weniger umgesetzt als im März 2013“, so Bettina Lorentschitsch, Obfrau der Bundessparte Handel der WKÖ: „Diese Zahlen widerlegen wohl die Annahme hoher Preissteigerungen, wie sie von der AK behauptet wird“, zieht Lorentschitsch die Erhebung in Zweifel.
Zu erklären seien die Ergebnisse der AK der Obfrau zufolge nur dadurch, „dass – um zu den gewünschten Ergebnissen zu kommen – solche Produkte herausgegriffen wurden, aus denen sich keine repräsentativen Gesamtergebnisse ableiten lassen.“ Hinzu komme das Außer-Acht-lassen von Aktionen: „Das wiegt umso schwerer, als im LEH in Österreich der Aktionsanteil über 30% liegt“, so die Expertin. (Red./AIZ)