Fabian Kolozs über den Erhalt der Regionalität
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Regionalität ist für das Fleischerhandwerk weit mehr als die Herkunft eines Lebensmittels. Sie steht für gewachsene Beziehungen, gegenseitiges Vertrauen und Verantwortung gegenüber unserer Region.
Viele Fleischerbetriebe arbeiten seit Generationen eng mit heimischen Bäuerinnen und Bauern zusammen. Man kennt einander, weiß, woher die Tiere kommen, und hält die Wege von der Landwirtschaft über die Verarbeitung bis zu den Konsumentinnen und Konsumenten kurz. Damit bleibt nicht nur ein wichtiger Teil der Wertschöpfung in der Region, sondern es werden auch Arbeitsplätze, bäuerliche Strukturen und handwerkliches Wissen gesichert. Gerade traditionelle Veranstaltungen wie der Almabtrieb zeigen, wie eng Landwirtschaft, Lebensmittelhandwerk und gelebtes Brauchtum miteinander verbunden sind. Unsere Fleischer tragen mit ihrer täglichen Arbeit dazu bei, diese Verbindung zu bewahren und gleichzeitig zeitgemäß weiterzuentwickeln.
Regionales Fleischerhandwerk bedeutet für mich daher vor allem eines: Verantwortung für Qualität, Herkunft und die Menschen, mit denen wir gemeinsam unsere Region gestalten.
Unsere Ziele
Regionalität braucht starke Betriebe und dafür die richtigen Rahmenbedingungen. Unser Ziel ist es, das Fleischerhandwerk in den Regionen zu erhalten, kurze Wege und heimische Wertschöpfung zu fördern und die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft weiter zu stärken. Von der Politik erwarten wir einen konsequenten Abbau bürokratischer Hürden sowie praxisnahe und wirtschaftlich tragfähige Vorgaben. Traditionelles Handwerk braucht Zukunftsperspektiven statt zusätzlicher Belastungen.





