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Preisgefüge auf dünnem Eis

Der Fleischmarkt ist EU-weit voller als der Schlachtschweinemarkt. Das Preisdumping am Teilesektor - als Folge fehlender Absatzalternativen im Export - erreicht ein bisher nie da gewesenes Niveau.

Vor diesem Hintergrund standen in Deutschland (+/-0,00) die Zeichen schon auf Minus. Letztlich konnte aufgrund eines keinesfalls drückenden Schweineangebotes dieser Plan der Großabnehmer noch abgewendet werden.In Österreich halten sich Angebot und Nachfrage die Waage. Anhand des seit Jahresbeginn zurückpendelnden Schlachtgewichtes, von 100 kg auf nunmehr 97,5 kg, wird die Balance auf dieser Stufe der Wertschöpfungskette sichtbar. Auch das frische Angebot hält sich im Rahmen der aktuellen Nachfrage. Hierzulande wird ebenfalls seitens der Abnehmerschaft über massive Probleme am Fleischmarkt geklagt, trotzdem konnte der Preis an der Schweinebörse mit 1,27 Euro einvernehmlich stabil gehalten werden. Zurzeit sind keine Anzeichen auf Entspannung sichtbar. Im Gegenteil, der Druck von der roten Seite könnte auf die grüne überschwappen, vor allem dann, wenn sich die angesagte Hauspreispolitik der deutschen Großabnehmer in der BRD durchsetzen sollte.

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