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Grillsaison verleiht EU-Schweinemarkt weiter Auftrieb

Die österreichischen Notierungen ziehen erneut um 5 Cent an.

Das anhaltend stabile Sommerwetter sorgt quer durch die Union für lebhafte Nachfrage nach Grillartikeln und steigende EU-Notierungen in den meisten Mitgliedstaaten zwischen 4 Cent (Frankreich) und 6 Cent (Deutschland). Andererseits sinkt bei den hohen Temperaturen die Fresslust der Schweine, was die Schlachtzahlen anhaltend auf unterdurchschnittliches Niveau drückt. Auch in Österreich zeigt sich der Schweinemarkt nach wie vor unterversorgt. Trotzdem das heimische Angebot auf Durchschnittsniveau anstieg, konnte nicht jede Bestellung für kommende Woche bedient werden. Als Konsequenz notiert auch die österreichische Schweinebörse ein Plus von 5 Cent. Daraus ergibt sich ein Mastschweine-Notierungspreis von 1,79 Euro je kg (Berechnungsbasis: 1,69 Euro).



Laut Johann Schlederervon der Schweinebörse überwiegen die „Anzeichen auf Anhalten der Verhältnisse“. Der Experte glaubt aber, dass die Dynamik der Preisentwicklung durch weitere Sperren deutscher Exporteure nach Russland und noch ausstehenden Ferienstarts in bevölkerungsstarken deutschen Bundesländern weniger werden könnte.



Auch die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) rechnet für die kommende Woche mit „mindestens stabilen Preisen“. ISN erwartet ein unterdurchschnittliches Angebot bei überdurchschnittlicher Nachfrage, die laut den deutschen Experten auch durch die Ferienzeit nicht gebremst werden wird. (Red./AIZ)

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