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EU-Schweinemarkt: Unterdurchschnittliches Angebot

Das Aufkommen an Schlachtschweinen fällt derzeit in der gesamten EU unterdurchschnittlich aus. Spanische, französische und italienische Marktbeobachter sprechen von freundlichen Fleischgeschäften. Dies dürfte großteils auf den Tourismus zurückzuführen sein, weil der Verbrauch in den Feriengebieten deutlich angestiegen ist.

In Österreich ist der Lebendmarkt bei Schweinen nach wie vor unterversorgt. Zahlreiche Mäster klagen über Fressunlust bei ihren Tieren. Gründe dafür sind wahrscheinlich eine notwendige Futterumstellung, weil die Maiskornsilage fertig verfüttert wurde, Temperaturschwankungen und vereinzelte Grippefälle. Schlachtbetriebe ringen um Stückzahlen zwecks Auslastung, klagen aber auch über zähe Verkaufsgespräche. Die Schweinebörse vereinbarte angesichts dieser Rahmenbedingungen mit den Abnehmern einvernehmlich eine unveränderte Mastschweine-Notierung von 1,62 Euro/kg (Berechnungsbasis: 1,52 Euro). Weitere Preissteigerungen seien derzeit vom Verhandlungstisch, betont man bei der Schweinebörse. Sofern sich das Angebot nicht drastisch erhöhe und die Nachfrage auf dem aktuellen Niveau anhalte, sei kurzfristig von einem gleichbleibenden Preisniveau auszugehen.

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