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EU-Schweinemarkt: Preise im Keller

Was sich seit einigen Tagen wegen der Hauspreispolitik der Großabnehmer in Deutschland (-7 Cent) abzeichnete ist nun harte Realität geworden. Die Schieflage am EU-Fleischmarkt wird dabei ins Treffen geführt. Die Folge ist schier unglaubliches Preisdumping quer durch das Teilstückesortiment. Länder wie Deutschland, Spanien oder Belgien lieferten sich dabei ein unrühmliches Match.

In Österreich lagen Angebot und Nachfrage bis zum Bekanntwerden der deutschen Entwicklung gleich auf. Inzwischen verschiebt sich auch hierzulande der Lebendmarkt Richtung Überhänge. Wenn österreichische Unternehmen in Italien von spanischen Mitbewerbern beim Artikel „Schweineschlögl wie gewachsen“ mit € 1,20/kg ausgebotet werden, wird die Dramatik der Situation im Fleischhandel endgültig klar. Vor diesem Hintergrund forderten die Abnehmer eine Preisrücknahme im Gleichklang mit der BRD. Ein nicht überbordendes Angebot ermöglichte einen Konsens bei minus 5 Cent auf 1,22 Euro.

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