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EU-Schweinemarkt: Flotter Warenstrom

Während im mittel- und nordwesteuropäischen Raum der aktuell hohe Bedarf an Schlachtschweinen eine leichte Preisverbesserung (z. B. BRD +2 Cent) zulässt, schwächelt Spanien. Dies ist allerdings um diese Zeit für die iberische Halbinsel nicht untypisch.

Die gesteigerte Wüchsigkeit der Schweine, der schwache Tourismus im Winterhalbjahr und die starke Ausweitung der Produktion sind maßgebliche Hintergründe der spanischen Preisentwicklung.

In Österreich ist die Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen anhaltend hoch. Dementsprechend zeitnah gestaltet sich das Abholverhalten der Abnehmer. Auch das zuletzt auf 97,6 kg gestiegene Schlachtgewicht zeigt folgedessen wieder rückläufige Tendenz. Vor dem Hintergrund eines 2 bis 3 Prozent unter Vorwochenniveau liegenden Angebotes fixierte die Ö-Börse ein Plus von 2 Cent auf 1,53 Euro. Da die Spannenlage am Fleischmarkt laut Brancheninsidern keine Luft nach oben zulässt, gab es seitens der Abnehmer kritische Anmerkungen zum Preisanstieg. Da der Bedarf bei allen Absatzschienen, national wie international, bis Weihnachten auf hohem Niveau zu erwarten ist, scheint einer zumindest stabilen Preislage in nächster Zeit nichts im Wege zu stehen.

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