
Mit der Übernahme der Firmengruppe Landhof und Loidl von der Vivatis-Gruppe, die noch der kartellrechtlichen Genehmigung bedarf, klettert der Jahresumsatz der Marcher Fleischerbetriebe um 85 Millionen Euro in Richtung 450 Millionen. Damit avanciert das Kärntner Familienunterunternehmen im 89. Jahr seines Bestehens und geführt von den Enkeln des Gründers, endgültig zum größten Fleischproduzenten Österreichs.
Sowohl in der Schweinefleisch- als auch in der Rindfleischproduktion zählt Marcher heute zu den Top 3 der Branche. Jährlich werden rund eine Million Schweine und 130.000 Rinder geschlachtet und zerlegt. Mit einer Exportquote von über 50 Prozent dürfen sich die Villacher auch als Exportkaiser feiern.
Wie kam es zu diesem sensationellen Aufstieg des Marcher-Clans? „Marchers haben es immer gut verstanden, Schnäppchen zu kaufen, das Investitionsrisiko, zum Beispiel durch Pacht, niedrig zu halten und die übernommenen Betriebe synergetisch in das Gesamtunternehmen zu integrieren,“ analysiert Dr. Johann Schlederer, Geschäftsführer der oberösterreichischen VLV-Schweinebörse, das Geheimnis des Marcher-Aufstiegs. Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe 1/2018 der Fleischerzeitung.