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Gesundheitsminister Mückstein für mehr Transparenz bei Lebensmitteln

Anlässlich der Landwirtschaftsmesse Ried spricht sich Bundesminister Mückstein erneut für eine Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie aus. Jede Maßnahme, die mehr Transparenz beim Konsum von Lebensmitteln verspricht sei nach Mückstein ein geeignetes Mittel um die heimischen Landwirte und Landwirtinnen zu stärken.

„Die Menschen wollen wissen, was ihnen, im wahrsten Sinne des Wortes, aufgetischt wird. Eine möglichst weitgehende Kennzeichnung nützt der Landwirtschaft, der regionalen Produktion, dem Klimaschutz und dem Tierwohl“, so Bundesminister Mückstein und führt fort: „Wir brauchen größtmögliche Transparenz für Konsumentinnen und Konsumenten. Das rückt die landwirtschaftliche Produktionsweise auch stärker ins Blickfeld, höhere Standards werden sichtbar, wodurch eine faire Wettbewerbssituation für die Landwirtinnen und Landwirte geschaffen wird.“

Keine Einigung über Kennzeichnung in der Gastronomie

Täglich werden im Durchschnitt 572.722 Stück Eier nach Österreich importiert. Pro Jahr sind es 223 Millionen Billigsteier mit fragwürdiger Herkunft. Viele davon landen in der Gastronomie, ohne dass dies den Konsumierenden bewusst ist. Konsument:innen, aber auch Gastronomiebetreiber:innen, wird durch eine Herkunftskennzeichnung der Griff zu heimischen Produkten erleichtert und dadurch die Wertschöpfung in der Region unterstützt.

„Die Herkunftskennzeichnung ist ein wichtiger Schritt. Wir wollen dabei möglichst weit gehen und vollständige Transparenz einführen – in allen Bereichen, in der Gastronomie und den öffentlichen Küchen. In meinem Haus wurden entsprechende Vorschläge für Verordnungen erarbeitet, die dem Regierungsübereinkommen entsprechen. Derzeit besteht aber noch keine Einigung darüber, dass die Kennzeichnung auch die Gastronomie umfassen soll“, so Mückstein.

Pop-Up Impfstraße

Neben den wichtigen landwirtschaftlichen Aspekten auf der Rieder Messe begrüßt der Gesundheitsminister ebenso die Initiative der Pop-Up Impfstraße: „Kreative Ideen und niederschwellige Impfangebote in den Gemeinden sowie gute Aufklärung in den Arztpraxen – davon braucht es jetzt mehr, um den Impffortschritt voranzutreiben. Nehmen Sie das Angebot wahr und schützen Sie sich mit einer Impfung.“

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Während der Rieder Messe gibt es für alle Personen (Kinder ab 12 Jahren) die Möglichkeit sich ohne Anmeldung und kostenlos am Messegelände impfen zu lassen.

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