Reinigung in Fleischbetrieben: Darauf kommt es an
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Fett, Eiweiß, Kalk und Kälte stellen Fleischbetriebe vor unterschiedliche Reinigungsaufgaben. Entscheidend ist ein abgestimmtes Hygienekonzept, das Mittel, Verfahren und betriebliche Abläufe sinnvoll miteinander verbindet.
In Fleischereien, Zerlegebetrieben und der Fleischverarbeitung treffen hohe hygienische Anforderungen auf anspruchsvolle Verschmutzungen. Fett, Eiweiß, Blutreste und mineralische Ablagerungen brauchen unterschiedliche Reinigungsstrategien, dazu kommen sensible Bereiche wie Hygieneschleusen und Tiefkühlräume. Entscheidend ist daher nicht allein ein leistungsfähiges Reinigungsmittel, sondern ein auf alle Bereiche abgestimmtes System.
Rückstand ist nicht gleich Rückstand
Fett- und Eiweißreste haften an Arbeitsflächen, Maschinen, Behältern und Böden und werden mit zunehmender Standzeit schwieriger zu entfernen. Eine gründliche Vorreinigung ist deshalb besonders wichtig. Grobe Rückstände sollten zunächst mechanisch beseitigt werden. Danach müssen Reinigungschemie, Temperatur, Mechanik und Einwirkzeit aufeinander abgestimmt sein.
Bei stark belasteten Flächen kommen häufig alkalische Reiniger zum Einsatz. Auf offenen Produktionsflächen hat sich die Schaumreinigung bewährt, da der Schaum auch an senkrechten Flächen haftet und die Einwirkzeit gut kontrollierbar ist.
Seeger bietet dafür unter anderen den Exporit 340 Eiweiß- und Fettlöser an, einen chlorfreien Schaumreiniger für starke Fett- und Eiweißverschmutzungen. Mit Exporit 50 steht eine pulverförmige Alternative zur Verfügung. Für vielseitigere Aufgaben eignet sich Triol, ein hochkonzentrierter Fettlöser mit neutralem pH-Wert. Er löst Fett, Öl sowie Eiweiß- und Blutrückstände und kann manuell sowie im Hochdruck- und Schaumverfahren eingesetzt werden.
Neben organischen Verschmutzungen können sich je nach Wasserhärte auch Kalk und andere mineralische Rückstände bilden. Solche Beläge erschweren die hygienische Reinigung und sollten regelmäßig entfernt werden. Für säurebeständige Oberflächen kann beispielsweise Exporit 700 als saurer Intensivreiniger und Entkalker eingesetzt werden. Entscheidend bleiben die richtige Konzentration und die Materialverträglichkeit.
Reinigen und desinfizieren
Wo Reinigung und Desinfektion gemeinsam erforderlich sind, kommt der Exporit SR 20 Desinfektionsschaumreiniger mit Aktivchlor zum Einsatz. Das Produkt löst fett-, eiweiß- und stärkehaltige Rückstände und wirkt laut Hersteller bakterizid und levurozid. Es wurde unter anderem nach EN 1276, EN 1650 und EN 13697 geprüft. Wichtig sind korrekte Konzentration, Einwirkzeit und Materialverträglichkeit. Aktivchlorhaltige Reiniger dürfen niemals mit sauren Produkten vermischt werden.
Hygieneschleuse und Tiefkühlraum
Auch Übergänge zwischen unreinen und sensiblen Bereichen gehören zum Hygienekonzept. Für Hygieneschleusen, Stiefel, Schürzen und Arbeitsutensilien bietet Seeger Exporit 615 an. Eine besondere Herausforderung sind Tiefkühlräume. Der Exporit Kühlhausreiniger kann laut Hersteller bis minus 25 Grad Celsius eingesetzt werden und ermöglicht die Reinigung ohne vorheriges vollständiges Abtauen
Klare Abläufe schaffen
Entscheidend ist ein Reinigungsplan, der festlegt, welches Mittel auf welcher Fläche in welcher Konzentration und Reihenfolge eingesetzt wird. Regelmäßige Kontrollen helfen, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen. Die Seeger Wasch- und Reinigungsmittel GmbH unterstützt Lebensmittelbetriebe neben ihrem Produktsortiment auch bei individuellen Reinigungs- und Desinfektionsplänen, Mitarbeiterschulungen sowie bei der Überprüfung der Reinigungswirkung.
Seeger Wasch- und Reinigungsmittel GmbH
Schickhardtstraße 7,
D-72336 Balingen
Tel.: +49 7433 960–0
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