EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan ist diese Woche in China. Dort geht es etwa darum, ein Abkommen abzuschließen, dass die Bezeichnung geografisch geschützterProdukte aus der EU wie etwaGailtaler SpeckoderWachauer Marilleauch in China Gültigkeit besitzt.Insgesamt geht es um den Schutz vor Nachahmung von jeweils 100 europäischen und chinesischen Produkten, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit.
Mit dem Abkommen sollen gegenseitige Handelsvorteile und Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten auf beiden Seiten gesichert werden. Die EU-Kommission sieht darin ein konkretes Beispiel der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit China.Die gemeinsame Erklärung der EU und Chinas sollte am Mittwoch unterzeichnet werden, um einen von der EU und China im Jahr 2006 eingeleiteten Prozess zu besiegeln. China ist das zweitgrößte Zielland für Agrar- und Lebensmittelexporte aus der EU. Das Volumen erreichte zuletzt 12,8 Mrd. Euro.
Auch Handelskommissarin Cecilia Malmström ist in China. Sie nimmt mit Hogan an einem Ministertreffen der Welthandelsorganisation (WTO) im Zusammenhang mit der WTO-Reform und der Vorbereitung der kommenden 12. WTO-Ministerkonferenz teil.
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