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EU-Kommission genehmigte Sonderrichtlinien für Dürremaßnahmen

Extreme Hitze und ausbleibende Niederschläge haben im Sommer 2013 in ganz Österreich erhebliche Schäden in der Landwirtschaft verursacht. In manchen Bereichen wurde die Ernte völlig vernichtet. „Das Vorjahr war für die heimischen Landwirte unglaublich schwer.

Österreich hat ein Dürremaßnahmenpaket geschnürt, das nun von der EU-Kommission genehmigt wurde. Damit können wir den betroffenen Bauern endlich helfen“, gibt Bundesminister Andrä Rupprechterbekannt. Die vom Bund bereitgestellten Mittel in Höhe von 50 Mio. Euro werden von den Ländern verdoppelt, womit insgesamt rund 100 Mio. Euro zur Verfügung stehen.

Von der Trockenheit 2013 betroffen waren vor allem Dauerkulturen und Futterflächen. Für geschädigte Tierhaltungsbetriebe gibt es einen Zuschuss für Ersatzfuttermittelzukäufe aus dem Katastrophenfonds. In Not geratenen landwirtschaftlichen Betrieben wird ein Zinsenzuschuss zu Betriebsmittelkrediten gewährt, um finanzielle Engpässe überbrücken zu können. Ebenfalls genehmigt wurde eine Abfederung von nicht versicherbaren Dürreschäden bei Acker- und Dauerkulturen.

Die Auszahlung der Hilfsgelder an die betroffenen Landwirte wird so rasch wie möglich erfolgen. Für die Abwicklung sind die Länder zuständig, teilt das Ministerium mit. (Red./AIZ)

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