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Bilanz der Rinderzüchter

Die ZAR ist mit dem Vorjahr zufrieden und zieht ein positives Resumee.

Die österreichische Rinderwirtschaft im Allgemeinen und die Züchter im Besonderen können mit dem Jahr 2012 zufrieden sein”, zieht der Obmann der Zentralen Arbeitsgemeinschaft der Rinderzüchter (ZAR), Anton Wagner, eine positive Jahresbilanz. Als Erfolgsbeispiele der ZAR nennt er u. a. die effiziente Betreuung der rund 25.000 Mitglieder sowie das Marketing im In- und Ausland. Immerhin wurden im ersten Halbjahr 20.350 Zuchtrinder exportiert, was neuerlich ein Rekordergebnis für das Gesamtjahr 2012 erwarten lässt. Besonders stolz ist der ZAR-Obmann darauf, dass heuer erstmals mehr als 400.000 Kühe von der Milchleistungskontrolle erfasst und damit mehr als drei Viertel des gesamten Milchkuhbestandes in Österreich als Grundlage für die züchterische Arbeit ausgewertet wurden.


Wichtige Weichenstellungen

Die ZAR erwartet für das Jahr 2013 entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft der Rinderwirtschaft, wenn es darum geht, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit mit entsprechenden Rahmenbedingungen in der EU-Agrarpolitik abzusichern. „Der Strukturwandel bereitet erhebliche Sorgen, zumal die Zahl der Rinderhalter in den vergangenen 15 Jahren um fast 38% auf 72.000 zurückgegangen ist und auch der Milchviehbestand um mehr als 23% auf 540.000 Tiere abgenommen hat. Es gilt daher, den Produktionsstandort Österreich abzusichern und vor allem die erforderlichen Budgetmittel für ein erfolgreiches ländliches Entwicklungsprogramm 2014 bis 2020 sicherzustellen”, unterstreicht Wagner.

ZAR-Geschäftsführer Franz Sturmlechner verweist darauf, dass die Erwirtschaftung entsprechender Einkommen für die Zuchtbetriebe auch eine nachhaltige Weiterentwicklung der Zuchtprogramme erfordert. Die ZAR wird deshalb die Forschungstätigkeit intensivieren und das Gesundheitsmonitoring Rind sowie die Strategie für die Tiergesundheit 2013 weiter forcieren. Der Qualitätssicherung komme genauso ein zentraler Stellenwert zu wie der verstärkten Vernetzung aller Partner entlang der Wertschöpfungskette Milch, so der Geschäftsführer.

Red/Aiz

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