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20 Jahre BIO vom BERG: Der ehrliche Erfolg von Tiroler Bio-Bergbauernqualität

Im Jahr 2002 haben sich eine Handvoll Tiroler Bio-Bergbauern und -Erzeuger zur Genossenschaft Bioalpin zusammengeschlossen und die dazugehörige Marke BIO vom BERG aus der Taufe gehoben. Die Ereignisse der letzten zwei Jahre, wie die Covid-19-Pandemie und die hohe Inflation, nehmen Einfluss auf die heimische Bio-Landschaft, tun der Erfolgsgeschichte von BIO vom BERG aber keinen Abbruch.

Vor 20 Jahren setzten einzelne heimische Bio-Bergbauern, unter ihnen der Unterländer Milchbauer Heinz Gstir, ihre Vision in die Tat um: Ganz Tirol soll in den Genuss ehrlicher, heimischer Bio-Lebensmittel von herausragender Qualität aus kleinstrukturierten landwirtschaftlichen Betrieben kommen.

„Anfangs wurden wir für unsere Idee belächelt. Bio war damals noch nicht so in den Köpfen der Menschen verankert, wie es heute der Fall ist“, erinnert sich Bio-Pionier und BIO vom BERG-Alt-Obmann Heinz Gstir.

Der bio-logische Tiroler Weg

Die Erfolgsgeschichte nahm Fahrt auf. 2017 konnte die Erzeugergenossenschaft erstmals die Netto-Umsatzmarke von 10 Millionen Euro knacken. Das Selbstverständnis von BIO vom BERG änderte sich im Laufe der Jahre nicht:

„Unsere Ziele sind nicht Gewinnmaximierung und schnelles Wachstum, sondern eine gesunde, nachhaltige Weiterentwicklung der Marke. Wir investieren stark in die Qualitätssicherung und bauen die Produktvielfalt weiter aus. In erster Linie möchten wir den Bio-ProduzentInnen eine nachhaltige Vertriebsmöglichkeit und faire Preise bieten“, beschreibt Geschäftsführer Björn Rasmus.

Fünftgrößter Zulieferer: In den MPREIS-Filialen sind derzeit rund 200 BIO vom BERG-Artikel erhältlich. (©BIO vom BERG)

„Bio hat seine Heimat in den Bergen. Die erschwerten Bedingungen auf den häufig exponierten Landwirtschaften bringen besondere Qualitäten hervor. Bei BIO vom BERG geht es nicht um Masse und wir bemühen uns auch gar nicht um Marktabdeckung im großen Stil. Wir liefern ganzjährig ein saisonal entsprechendes Bio-Sortiment“, führt Heinz Gstir aus.

Bewusste KonsumentInnen in Krisenzeiten

Im Juli 2021 übernahm Simon Wolf die Obmannschaft von BIO vom BERG-Gründervater Heinz Gstir. Der gebürtige Lechtaler ist bereits seit zwölf Jahren für die Bioalpin e.Gen. tätig, seine neue Funktion nahm er allerdings während turbulenter Zeiten ein.

„Das erste Quartal 2021 war durch das pandemiebedingte Ausbleiben touristischer Gäste auch für den Tiroler Lebensmittelhandel herausfordernd. Jedoch hat der Tourismus über die Sommermonate wieder angezogen, wir konnten neue Produkte am Markt lancieren und das Geschäftsjahr 2021 sogar mit einem leichten Umsatzplus abschließen“, berichtet Obmann Simon Wolf.

„Besonders erfreulich für die heimische Bio-Landwirtschaft ist das gesteigerte Bewusstsein und die Wertschätzung für regionale Bio-Produkte seitens der heimischen Bevölkerung. Durch die Pandemie wurde diese Rückbesinnung beschleunigt und unsere Markenbotschaften konnten nachhaltig gestärkt werden“, so Wolf.

Umsatz 2022 trotz Krisen konstant

Aufgrund der aktuell hohen Inflation sind viele KonsumentInnen gezwungen, stärker auf ihre Ausgaben zu achten. Einige europäische Länder melden spürbare Umsatzeinbußen bei Bio-Lebensmitteln.

„Der Umsatz von Mai 2021 verglichen mit Mai 2022 ist konstant. Selbstverständlich sind die derzeitigen Umstände mit großen Herausforderungen verbunden, allerdings sind wir uns der Relevanz des Tourismus in unserer Region bewusst“, erklärt Geschäftsführer Björn Rasmus.

Zudem reagiert man auf die Nachfrage der VerbraucherInnen. Beispielsweise kommen für viele TirolerInnen Fleischgerichte nur mehr zu besonderen Anlässen auf den Tisch – dafür greifen sie dann auf qualitativ hochwertiges Bio-Fleisch zurück. Das BIO vom BERG-Sortiment wurde dementsprechend um ein saisonales Bio-Sommerrind erweitert.

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