Radatz startet Social-Media-Offensive: Wiener Wurstmarke setzt auf organischen Content

Radatz startet Social-Media-Offensive: Wiener Wurstmarke setzt auf organischen Content
Vom Würstelstand in den Social Feed
Die Wiener Traditionsmarke Radatz war im Social Feed lange kaum sichtbar. Dabei zählt das Unternehmen mit mehr als 60 Jahren Geschichte und rund 890 Beschäftigten zu den bekanntesten Wurstproduzenten Österreichs. 2025 fiel die strategische Entscheidung für einen strukturierten Einstieg in die sozialen Medien.
Gemeinsam mit der Wiener Social-Campaigning-Agentur Digiknall entwickelte Radatz eine klare Content-Strategie. Im Fokus steht seither nicht klassische Produktwerbung, sondern organische Reichweite, Community-Aufbau und eine eigenständige Markenhandschrift mit starkem Wien-Bezug.
Videos mit Wiener Handschrift
Kern der neuen Social-Media-Ausrichtung sind kurze, vertikale Videoformate. Sie erklären Produkte, zeigen Mitarbeitende hinter der Marke und erzählen Geschichten aus dem Wiener Alltag. Produziert wird plattformspezifisch für Instagram, TikTok und Facebook, die Ausspielung erfolgt bewusst rein organisch.
Allein 2025 entstanden auf diese Weise mehr als 400 Einzelvideos. Ergänzt werden sie durch Edutainment-Formate rund um Wursthandwerk, Kulinarik und Stadtleben. Dazu zählen Produktwissen, persönliche Erzählungen sowie Einblicke in Produktionsprozesse und Arbeitsabläufe.
Handwerk trifft Storytelling
Für Aufmerksamkeit sorgte bereits der Auftakt rund um den internationalen Tag der Käsekrainer. Die Verbindung aus Wiener Schmäh, Produktkompetenz und Bewegtbild erwies sich rasch als zugkräftig.
In den Folgemonaten entwickelte sich Social Media zu einem festen Bestandteil der Markenkommunikation. Innerhalb eines halben Jahres erzielte Radatz mehr als 14 Millionen organische Videoaufrufe und gewann über 18.000 neue Follower hinzu. Damit wurde der digitale Kanal vom Nebenprojekt zum strategischen Kommunikationsinstrument mit messbarer Reichweite.
Sichtbarkeit braucht Relevanz
Auch intern wird die neue Präsenz positiv bewertet. „Mit einem Knall wurde Radatz auf Social Media zum Leben erweckt. Die Zusammenarbeit mit Digiknall ist höchst professionell und bereitet unserem Team viel Freude“, erklärt Geschäftsführer Thomas Zedrosser.
Für Maximilian Heske, Head of Strategy bei Digiknall, folgt digitale Sichtbarkeit klaren Regeln. Relevanz entstehe nicht durch bloße Präsenz, sondern dadurch, ob eine Marke die Köpfe und Herzen der Menschen erreiche.
Mit der Verbindung aus Wiener Identität, Handwerkskompetenz und digitalem Storytelling positioniert sich Radatz damit zeitgemäß im österreichischen Lebensmittelmarkt und bringt den Würstelstand erfolgreich in den Social Feed.