Kuttermesser
Genuss & Trends

Moser-Wurst in Wieselburg: Wo Moser ist, ist auch Rauch!

Die Firmengeschichte von Moser Wurst im niederösterreichischen Wieselburg ist untrennbar mit dem Rauch verbunden – oder genauer gesagt: mit dem Räuchern von feinsten Wurstwaren. Seit 1903 veredelt das Familienunternehmen beste Rohstoffe mit dieser ganz besonderen geschmacksgebenden Zutat. Feiner Buchenholzrauch verleiht den Würsten ihre typischen, vollmundigen, würzigen Aromen und macht sie besonders lange haltbar.

Das Unternehmen wurde vor fast genau 120 Jahren von Hans Moser I. gegründer und seither von Generation zu Geneneration von der Familie Moser weitergeführt.

Somit ist man sich der Verantwortung bewusst, die man gegenüber Menschen, Tier und Natur trägt. Heute führen Irmtraud Moser, Michael Moser und Florian Pfeiffer das Unternehmen mit Geschick, Leidenschaft und jeder Menge Herzblut. Oberstes Ziel ist es, gemeinsam mit dem motivierten Team, mit regionalen Lieferanten und Freund:innen des Hauses weiter erfolgreich zu sein und von Wieselburg aus nachhaltig zu wachsen. Und dabei immer eine große Familie zu bleiben.

Eine Familie, ein Versprechen

Da man sich bei Moser nur mit dem Besten zufrieden gibt, wird bewusst auf industriell hergestellte Massenware verzichtet und stattdessen auf ökologische Nachhaltigkeit gesetzt. Durch den hohen Anteil an echter Handarbeit gelingt es, die Kund:innen immer wieder aufs Neue zu begeistern. Auch bei der Herkunft der Rohstoffe geht man keine Kompromisse ein: Deshalb bezieht Moser Rind-, Schweine- und Kalbsfleisch ausschließlich aus Österreich, hauptsächlich sogar aus dem Mostviertel.

Hier ist die Paternoster-Selche immer noch in erfolgreichem Einsatz.© Stefan Mayerhofer

Die letzte Paternoster-Selche Österreichs

Weil echte Genießer die Abwechslung lieben, produziert Moser an die 100 Sorten wunderbarste Würste und eine ganze Reihe anderer vortrefflicher Köstlichkeiten. Viele dieser Spezialitäten werden in den beiden gemauerten Paternoster-Selchen – den letzten Österreichs – schonend geräuchert. Ursprünglich waren Paternosteraufzüge Transportmittel für Personen und Pakete: Mehrere an zwei parallel zueinander angeordneten Umlaufketten befestigte Einzelkabinen verkehrten im ständigen Umlaufbetrieb und brachten die Passagiere in steter Rotation ans gewünschte Ziel. Inzwischen gibt es kaum noch solche Paternoster, was nicht zuletzt an ihrer mäßigen Geschwindigkeit liegt. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren die traditionellen Paternoster-Selchen im Hause Moser, nur dass man dort aus dem vermeintlichen Nachteil der Langsamkeit einen Vorteil gemacht hat. Ein Räuchervorgang dauert bis zu 18 Stunden – das sind 1.080 Minuten. Dabei entstehen herrlich vollmundige, würzige Aromen.

Jeder, der schon einmal eine der unvergleichlich guten Wurstsorten probiert hat, weiß, dass es am Ende jede einzelne Minute wert war.Bei Moser weiß man, dass Genuss und Gesundheit keinen Widerspruch darstellen. Wichtig dabei ist stets das richtige Maß – und das gilt natürlich auch bei der Produktion von Würsten. Die Qualität des Fleisches, der Produktionsvorgänge und des Konsums stehen vor der Quantität. Als Gegenbewegung zur Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft gibt man den Würsten bei Moser die Zeit, die sie zum Reifen benötigen.

Die Moser Glockner reift 5 Wochen im Trockenraum, nachdem sie in der Paternoster-Selche ihr rauchiges Aroma erhalten hat. © Beigestellt

Moser Wurst gibt’s von der Stange

Wahrer Genuss kommt in verschiedensten Formen: Moser Würste findet man an den besten Feinkosttheken des Landes – und genussfertig verpackt im Kühlregal vieler Supermärkte. Auch einige beliebte Online-Shops und Lieferdienste führen die feinen Wurstspezialitäten aus Wieselburg. So geht einem nie die (Moser) Wurst aus!

 

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