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Landwirtschaft & Umwelt

Rinderzahl in Österreich marginal gesunken, Schweinebestand deutlich rückläufig

Mit dem Stichtag 01. Juni 2022 wird klar: Die Rinderzahl ist im Jahrestand nur marginal (0,2%) gesunken. Der Schweinebestand hat sich deutlich (um 3,7%) verringert.

Die Zahl der in Österreich mit Stichtag 01. Juni 2022 gehaltenen Rinder ist im Jahresabstand um marginal um 0,2% beziehungsweise 4.200 Tiere zurückgegangen. Deutlich höher fiel der Rückgang mit 3,7% oder 101.200 Tieren im Schweinebereich aus. Der Gesamtbestand beträgt hier 2,63 Mio. Tiere. Das hat die Statistik Austria erhoben.

Mit 01. Juni 2022 sank die Anzahl an Jungvieh unter einem Jahr im Vergleich zum letzten Juni-Wert um 0,6% auf 592.200 Tiere. Dabei fiel der Bestand an Schlachtkälbern um 73,7% auf 38.800 Tiere, während jener der anderen Kälber sowie Jungrinder um 23,4% auf 553.400 Tiere anstieg.

Rinderzahl gesunken

Die Zahl der ein bis unter zwei Jahre alten Rinder nahm gegenüber dem Vorjahr um 2,2% auf 421.900 Tiere zu. Während die Gruppe der männlichen Tiere (+3,9% auf 160.000) sowie jene der Nutz- und Zuchtkalbinnen (+13,8% auf 197.500) Anstiege verzeichneten, sank die Zahl der Schlachtkalbinnen um 24,4% auf 64.400.

Der Bestand an zumindest zwei Jahre alten Rindern verringerte sich gegenüber Juni 2021 um 1,1% auf 828.000 Tiere. Bis auf Milchkühe, deren Anzahl um 3,4% auf 549.100 anstieg, sowie Stiere und Ochsen (+0,5% auf 18.700 Tiere) nahmen die Bestände in allen weiteren Tierkategorien ab. So sank die Zahl der anderen Kühe um 12,5% auf 160.600, Nutz- und Zuchtkalbinnen um 0,2 % auf 86.500 sowie Schlachtkalbinnen um 25,4% auf 13.200 Tiere.

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Die Zahl der Rinder haltenden Betriebe verringerte sich im Jahresabstand um 1,5% auf insgesamt 53.600. Die durchschnittliche Bestandsdichte lag bei 34 Tieren je Betrieb.

Schweinebestand in allen Hauptkategorien rückläufig

Der Stichtagsbestand an Ferkeln und Jungschweinen sank im Vergleich zum 1. Juni des Vorjahres um 3,6% auf 1,37 Mio. Tiere und jener an Zuchtschweinen um 4,3% auf 224.200. Die Anzahl an Mastschweinen fiel um 3,7% auf 1,04 Mio. Tiere. Gegenüber Juni 2021 wurden bis auf Zuchteber in allen weiteren Tierkategorien Bestandsrückgänge verzeichnet.

Bei Tieren unter 50 kg wurden 628.100 Ferkel (-5,9%) und 737.600 Jungschweine (-1,5%) ermittelt. In der Gruppe der Zuchtschweine nahm die Zahl der gedeckten Sauen um 4,2% auf 152 100 und jene der ungedeckten Sauen um 5,2% auf 67.100 ab. Der Bestand an Zuchtebern stieg auf 5.000 (+2,9%).

Bei den Mastschweinen sank die Anzahl der 50 bis unter 80 kg schweren Tiere auf 514.300 (-2,6%), jene der 80 bis unter 110 kg schweren auf 415.600 (-4,0%) und die der über 110 kg schweren auf 113.500 (-7,2%).

Der Anteil der in der Schweinehaltung maßgeblichen Bundesländer (Ober- und Niederösterreich sowie Steiermark) lag am 01. Juni 2022 abermals bei 93,7% des Gesamtbestands.

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