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Hongkong erleichtert EU-Einfuhren

Die Zertifizierungsanforderungen für Fleischexporte aus der EU nach Hongkong sollen vereinfacht werden. Das hat EU-Agrarkommissar Phil Hogan bei seinem Besuch in der chinesischen Metropole mit Gregory Ko, dem Nahrungs- und Gesundheitsminister von Hongkong, vereinbart.

Bisher musste Fleisch von Tieren kommen, die im gleichen EU-Mitgliedstaat geboren, aufgezogen und geschlachtet wurden. Auf diese Beschränkung verzichtet nun Hongkong und akzeptiert stattdessen alle für die Fleischausfuhr zugelassenen EU-Mitgliedstaaten.

Hogan verspricht sich von der Vereinfachung einen Anstieg der Fleischexporte aus der EU nach Hongkong und auf den chinesischen Markt. Der EU-Agrarkommissar lobte das sichere System der Rückerverfolgbarkeit für Fleisch in der EU. Weil auch Hongkong darauf vertraue, konnte die Hürde für Exportzertifikate gesenkt werden, erklärte der EU-Agrarkommissar.

Hongkong ist mit einem jährlichen Exportvolumen von rund 4 Mrd. Euro ein wichtiger Markt für den Agrar- und Nahrungsmittelhandel der EU. 2015 lag das Land in der Reihung der bedeutendsten EU-Exportdestinationen an siebenter Stelle, das 3,5% aller EU-Agrar-Nahrungsmittel-Exporte weltweit entspricht.

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