
Ein vorbereitendes, technisches Treffen fünf heimischer Unternehmen mit der Zulassungsbehörde Certification and Accreditation Administration (CNCA) fand dieser Tage in Peking bereits statt, teilte die Wirtschaftskammer mit. Hintergrund ist die Unterzeichnung des Protokolls über den Export von Schweinefleisch zwischen Österreich und China, das im März 2015 anlässlich des Staatsbesuchs des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer in Peking unterzeichnet worden war, erinnert die Außenwirtschaftsabteilung der Kammer.
Dem Treffen mit CNCA und den Betriebsaudits gingen jahrelange Verhandlungen zwischen China und Österreich voran. „Das Zusammentreffen zwischen den österreichischen Produzenten und den Vertretern der CNCA sowie das Betriebsaudit Mitte Juni sind zwei entscheidende Schritte im Endspurt zur Öffnung des chinesischen Fleischmarktes für Österreich“, so Martin Glatz, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Peking. Die Öffnung des chinesischen Marktes für österreichisches Schweinefleisch entspreche nicht nur dem Exportwunsch der österreichischen Unternehmen, sondern auch dem steigenden Bedarf in China, der sich nicht zuletzt in einem hohen Preis für Schweinefleisch niederschlage.