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EU-Schweinemarkt: Spätsommerliche Marktbelebung

Das übliche saisonale Preisplus im August zeigt sich heuer mit einmonatiger Verspätung. Wegen der unüblich hohen Lagerbestände kamen die hitzebedingt geringeren Schlachtzahlen erst verspätet am Fleischmarkt zur Wirkung. Großabnehmer in Deutschland (+3 Cent) dürften diese Einschätzung auch teilen und akzeptieren das neuerliche Plus ohne Hauspreisandrohung. Spanien, Frankreich und Portugal schwächeln wie üblich aufgrund des Endes der Urlaubssaison.

In Österreich bleiben die Schlachtbänder aufnahmebereit – schlachtreife Schweine sind allerorts gesucht. Vor diesem Hintergrund konnte die Notierung an der Schweinebörse um weitere 3 Cent auf 1,53 Euro nach oben gesetzt werden. Die Angebotsverknappung dürfte sich in absehbarer Zeit wieder auflösen. Erträgliche Stalltemperaturen und frisch geernteter Mais steigern Appetit und Wüchsigkeit der Mastschweine. Vorerst überwiegen aber die Anzeichen für Stabilität. Insbesondere auch deshalb, da auf Brüsseler Ebene eine Neuauflage der PLH zu verbesserten Konditionen in Aussicht gestellt wurde.

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