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EU-Schweinemarkt: Saisonüblich hohes Angebot

EU-weit ist das Angebot schlachtreifer Schweine traditionell um diese Zeit, biologisch bedingt, außerordentlich hoch. Idealerweise liegt auch die Saisonkurve auf Nachfrageseite um diese Zeit auf überdurchschnittlichem Niveau.

Demzufolge ist auch die Marktlage in Deutschland und Frankreich auf hohem Umsatzniveau ausbalanciert, was die Preisbildungsmodelle mit unveränderten Notierungen zum Ausdruck bringen.

Auch in Österreich stehen Angebot und Nachfrage ausgewogen gegenüber. Frischfleischaktionen im Handel, aber auch die Nachfrage nach Verarbeitungsfleisch halten den Warenstrom in Fluss. Positiv sind auch die Meldungen hinsichtlich der Zulassung heimischer Schlachtunternehmen für den Direktexport nach China. Fünf von sechs auditierten Betrieben dürften damit im Laufe des nächsten Jahres am hoffentlich auch dann noch lukrativen Chinaexport teilnehmen. Vor dem Hintergrund eines auf Bestellvolumen liegenden frischen Angebotes fixierte die Ö-Börse unverändert bei 1,51 Euro. Die mit Blick Richtung Weihnachten auf Volllast produzierende Wurst- und Schinkenindustrie dürfte auch in nächster Zeit das Hauptargument für ausgewogene Verhältnisse sein.

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