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EU-Schweinemarkt: Grillsaison und Nachfrage aus China erzeugen Sogwirkung

Das vor drei Wochen spürbar gewordene Interesse an Schlachtschweinen seitens der Fleischbranche bleibt quer durch die EU anhaltend groß. Aus dem seit Jahresbeginn als Überdruckventil fundierenden Chinaexport dürfte inzwischen eine leistungsfähige Saugleitung entstanden sein. Zudem bewegen Grillsaison und ein rückläufiges Angebot die Preisspirale wie z. B. in Deutschland (+4 Cent) weiter nach oben. Praktisch alle Mitgliedsstaaten ziehen im Windschatten mit.

Auch in Österreich zeigt sich der Schweinemarkt blitzsauber geräumt. Das Preisanstiegsszenario wirkt inzwischen entlang der gesamten Kette. Laut Fleischbranche ist das Umsetzen der Preise bei allen Sortimenten machbar. Da das frische Angebot deutlich unter dem Durchschnitt liegt, dürfte trotz verkürzter Schlachtwoche nicht ein Schwein stehen bleiben. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse ein Plus von 5 Cent auf 1,38 Euro fixiert. Die freundliche Großwetterlage am Schweinemarkt scheint stabil zu sein. Eine Erfolgsgarantie für spekulatives Zurückhalten schlachtreifer Schweinepartien gibt es aber trotzdem nicht.

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