Neue Doppelspitze bei Recycling Pfand Österreich

Recycling Pfand Österreich hat seit Jänner 2026 eine neue Doppelspitze. Christoph Mayer ergänzt Monika Fiala in der Geschäftsführung und setzt auf Kontinuität im Einwegpfandsystem.

Recycling Pfand Österreich hat seit Jänner 2026 eine neue Doppelspitze. Christoph Mayer ergänzt Monika Fiala in der Geschäftsführung und setzt auf Kontinuität im Einwegpfandsystem.
Seit Januar 2026 neue Geschäftsführung bei Recycling Pfand Österreich: Neben Monika Fiala übernimmt Christoph Mayer die Agenden. © Martin Steiger

Neue Doppelspitze bei Recycling Pfand Österreich

Kontinuität an der Spitze des Einwegpfandsystems

Bei Recycling Pfand Österreich gibt es seit Jänner 2026 eine personelle Neuaufstellung in der Geschäftsführung. Zur bisherigen Co-Geschäftsführerin Monika Fiala stößt Christoph Mayer als zweiter Geschäftsführer. Er folgt auf Simon Parth, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt, um sich künftig im familieneigenen Betrieb zu engagieren.

Mit dieser Entscheidung setzt Recycling Pfand Österreich bewusst auf Stabilität und Weiterentwicklung des heimischen Einwegpfandsystems. Das österreichische Modell gilt international als Vorzeigeprojekt und hat sich seit seiner Einführung als funktionierendes Instrument für mehr Kreislaufwirtschaft etabliert.

Erfahrung aus Handel, Logistik und Gastronomie

Der 44-jährige Christoph Mayer bringt umfassende Managementerfahrung aus Handel und Logistik mit. Zuletzt war er als Sales & Operations Director sowie als Vorstandsmitglied bei Metro Österreich tätig. Dort verantwortete er unter anderem die Food-Service-Delivery-Sparte sowie mehrere Transformations- und Effizienzprogramme entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Seine berufliche Laufbahn begann Mayer in der Gastronomie. Dieses Praxiswissen soll nun in die Weiterentwicklung des Einwegpfandsystems einfließen – insbesondere mit Blick auf operative Abläufe und die Zusammenarbeit mit Handel und Betrieben in ganz Österreich.

Klare Unterstützung durch den Trägerverein

Die Personalentscheidung wird auch vom Eigentümer ausdrücklich getragen. Trägerverein Einwegpfand-Vorstand und -Sprecher Philipp Bodzenta betont die strategische Bedeutung der neuen Doppelspitze. Mit Christoph Mayer komme ein Geschäftsführer ins Unternehmen, der operative Exzellenz, Handelsverständnis und Nachhaltigkeit verbinde. Gleichzeitig würdigt der Trägerverein den maßgeblichen Beitrag von Simon Parth zum Aufbau und Erfolg des Systems.

Fokus auf Kreislaufwirtschaft in Österreich

Monika Fiala und Christoph Mayer wollen den eingeschlagenen Kurs gemeinsam fortsetzen. In den kommenden Monaten sollen Projekte zur Optimierung von Prozessen und Systemqualität umgesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem internationalen Know-how-Transfer, um das österreichische Einwegpfandsystem langfristig abzusichern und weiterzuentwickeln.

Gerade für den heimischen Handel und die Lebensmittelwirtschaft bleibt das Pfandsystem ein zentraler Baustein auf dem Weg zu mehr Ressourceneffizienz und funktionierender Kreislaufwirtschaft in Österreich.