Ist es der derzeitige Personalmangel, die Energiekrise, die Folgen der Pandemie oder einfach der Trend zur 24-Stunden-Verfu?gbarkeit – sogenannte „Microshops“ boomen derzeit in ganz O?sterreich und das vor allem im Premium-Segment.
Bekannte Namen entscheiden sich für UKO Microshops
Die Nachfrage habe sich in den vergangenen Jahren verdreifacht, weiß auch Moritz Unterkofler, Gescha?ftsfu?hrer von „UKO Microshops“, fu?hrender Anbieter von Warenautomaten in O?sterreich. Unter anderem hat sich auch der 4-Hauben-Koch Andreas Do?llerer fu?r eine Automatenlo?sung von UKO entschieden, seine Spezialita?ten samt Weinbegleitung gibt es rund um die Uhr in seinen Microshops in der Stadt Salzburg. Aber auch viele Tourismusbetriebe, Kramerla?den und Fleischereien, wie die St. Leonharder Hofmetzgerei Fuchs mit feinsten Cuts & Steaks, sind vom Vertriebskanal u?berzeugt.

In den Automaten der Fuchserei in St. Leonhardt bei Salzburg gibt es feinstes Fleisch von eigenen Tieren wie Steaks und essfertige Gerichte wie Gulasch, Beuschel oder Wildragout. Im Bild: Stefan Fuchs (Fuchserei), Walter Gru?ll
(Gru?ll Fischhandel) und Moritz Unterkofler von UKO. © Beigestellt
Das Kurz-Interview Moritz Unterkofler, Gescha?ftsfu?hrer von UKO Microshops
Fleisch & Co: Was hat sich im Bereich der Warenautomaten vera?ndert?
Moritz Unterkofler: „Wir erleben seit Jahren eine stark steigende Nachfrage von Microshops, vor allem im Lebensmittel-Bereich. Viele Betriebe haben damals aufgrund der Lockdowns begonnen, sich mit dem Thema zu bescha?ftigen. Aber vor allem aktuelle Herausforderungen wie hohe Energiekosten und die anhaltende Personalnot befeuern die Nachfrage am automatischen Umsatzbringer. Bei unseren Microshops, so nennen wir unsere Premium-Automaten, sprechen wir mittlerweile von hoch technologisierten, optisch attraktiven Gera?ten, die auch mit hochwertigsten Produkten bestu?ckt, vom Konsumenten angenommen werden.“
Fleisch & Co: Kann der Microshop auch die regionale Produktvielfalt sta?rken?
Moritz Unterkofler: „Davon bin ich u?berzeugt. Vor allem regionale Lebensmittel-Produzenten wie Bauern und Manufakturen, die unter hohem Preisdruck ums wirtschftliche U?berleben ka?mpfen, sind auf die Direktvermarktung als unabha?ngiger Vertriebskanal angewiesen. Der Microshop kann hier einen effektiven Beitrag leisten: kosteneffzient, personalfrei und rund um die Uhr verfu?gbar. Das rechnet sich schnell. Es entstehen aber auch neue, kreative Konzepte wie 24/7-Shops von regionalen Produzenten, die gemeinsam eine breite Produktvielfalt mit mehreren Microshop-Einheiten anbieten.“



