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EU-Ukraine-Gipfel: Juncker besteht auf Freihandelsabkommen

Pünktlich am 1. Jänner 2016 soll die Ukraine ihre Grenze für Waren aus der EU öffnen. Eine erneute Verschiebung der Handelsvereinbarung lehnt EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ab.

Die EU hat bereits ihre Zölle für Erzeugnisse aus der Ukraine gestrichen. Der Freihandel in umgekehrter Richtung verzögert sich aber, vor allem wegen Russlands Bedenken. Beim gestrigen EU-Ukraine-Gipfel in Kiew hat Juncker nun klargestellt, dass er sich auf keine weiteren Verzögerungen einlassen werde. Schon mehrmals haben sich Vertreter Russlands, der Ukraine und der EU getroffen, um sicherzustellen, dass EU-Produkte mit zollfreiem Zugang in die Ukraine nicht auch nach Russland gelangen. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte bereits angedroht, die ukrainisch-russische Grenze zu schließen, wenn diese für Russland unberechenbar werde. Die Ukraine möchte dagegen ihren Außenschutz zur EU möglichst schnell abbauen und sich enger mit der europäischen Wirtschaft verflechten. Das Handelsabkommen mit Brüssel hatte die Proteste auf dem Maidan-Platz in Kiew im Februar 2014 ausgelöst und zu einem Regierungswechsel geführt. (aiz.info)

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