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EU-Schweinemarkt: Staubildung

Das Szenario gesättigter Märkte bleibt EU-weit aufrecht. Während die Schlachtgewichte wegen verzögerter Abholung ausnahmslos ansteigen und den ohnehin vollen Fleischmarkt zusätzlich belasten, ist das Abnehmerverhalten anhaltend vorsichtig und nicht offen für zusätzliche Mengen. Erneute Preisrücknahmen im Bereich 3 Cent (Deutschland) bis 5 Cent sind die Folge.

Auch in Österreich finden schlachtreife Schweine nur zeitverzögert Platz am Schlachthaken. Die Schlachtgewichte liegen mit durchschnittlich knapp 98 kg auf Rekordniveau. Im Fleischhandel dominiert, getrieben durch internationale Mitbewerber, gegenseitiges Unterbieten bei Teilstückpreisen das Geschehen. Vor diesem Hintergrund musste auch die Österreichische Schweinebörse den Preis neuerlich um 3 Cent auf 1,28 Euro reduzieren.
Tendenz: Zeichen für Entspannung sind nicht wirklich sichtbar. Das nunmehr erreichte tiefe Preisniveau sollte aber nun doch die Kauflust der Fleischindustrie im Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft beflügeln und wenigstens zur Stabilisierung beitragen.

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