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EU-Schweinemarkt: Hitze lähmt Fleischverzehr

Die außerordentlich hohen Temperaturen in Europa bescheren auch der Vieh- und Fleischwirtschaft außergewöhnliche Verhältnisse.

Das für diese Jahreszeit üblicherweise unterdurchschnittliche Schweineangebot erfährt einen zusätzlichen Dämpfer, ebenso der Appetit auf Fleischgerichte. Weil in Deutschland in einigen Bundesländern die Ferien bereits zu Ende gingen, spürt der auf niedrigem Niveau liegende Fleischabsatz in diesen Regionen Impulse. Infolgedessen gelang dem deutschen Preisbildungsmodell erstmals in diesem Sommer ein substanzielles Plus von 8 Cent.

In Österreich liegt das Lebendangebot Anfang August auf Jahrestiefstwert. Am Fleischmarkt ist von einer absoluten Flaute die Rede. „Selbst das geringe Angebot ist bei dieser Hitze mehr als ausreichend, auch der bevorstehende Feiertag in der kommenden Woche ist kontraproduktiv“, kommentiert ein Schlachtunternehmer. Vor dem Hintergrund eines trotzdem nicht bedarfsdeckenden Angebotes an schlachtreifen Schweinen konnte die Ö-Börse ebenfalls um 5 Cent auf 1,51 Euro anheben.

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