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EU-Schweinemarkt: Fleischabsatz stockt

Nach dem vorsichtigen Optimismus der letzten beiden Wochen hat sich nunmehr wieder Tristesse am Schweinemarkt breit gemacht. EU-weit werden die Absatzschienen bei Frischfleisch, Industrie und Export reichlich voll und das Marktgeschehen als lustlos dargestellt.

Infolge wirft man sich am internationalen Fleischhandel gegenseitiges Unterbieten mit Dumpingpreisen vor. In Italien beispielsweise, wo sich halb Europa mit Schinkenlieferungen anträgt, berichten Geschäftsleute von einem Preisgemetzel. Vor diesem Hintergrund wurden in Deutschland und infolge auch in anderen Mitgliedsstaaten die Notierungen zurückgenommen.
Auch in Österreich reagiert die Schlachtbranche mit vorsichtigem Bestellwesen. Der fehlende Schlachttag zum 1. Mai wirft dabei einen negativen Schatten voraus. Wie erwartet stieg auch das frische Angebot nach Erledigung der Maisaussaat tendenziell an. Vor diesem Hintergrund wurde auch an der heimischen Schweinebörse eine Preiskorrektur von 3 Cent auf 1,45 Euro vorgenommen.

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