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EU-Schweinemarkt: Angebot übersteigt Nachfrage

Am ohnehin seit Wochen reichlich versorgten Fleischmarkt zeichnet sich keine Entspannung ab, im Gegenteil. Befürchtungen über negative Effekte durch die fleischkritische WHO-Studie finden ihre Bestätigung.

Preiseinbußen quer durch das Teilstückesortiment sind die Folge. Die logische Konsequenz für den Schweinemarkt: Weitere Verluste von bis zu 5 Cent wie z.B. Deutschland. In Frankreich wartet man noch vergebens auf eine offizielle Notierung, Fortschritte in Hinblick auf einen Neustart der Schweinebörse in Plérin zeichnen sich aber bei den Verhandlungen ab.

In Österreich prägen Überhänge bei Schweinen und Schweinefleisch das Bild am Markt. Exportorientierte Vermarkter, mit Schwerpunkt Italien, berichten von Absatzeinbußen bei Fleisch von 20 % und bei Wurstwaren von bis zu 30 %. Dies war auch das Hauptargument der vehementen Forderung nach Preisrücknahme seitens der österreichischen Schlachtunternehmen. Vor dem Hintergrund mitgeschleppter Überhänge und überdurchschnittlich hohem frischen Angebot musste auch hierzulande ein Minus von 5 Cent auf 1,31 Euro zur Kenntnis genommen werden.

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