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FPÖ – Schmiedlechner: ÖVP-Landwirtschaftsministerin Köstinger redet, statt zu handeln!

Die Bauerneinkommen sinken und das ÖVP-geführte Ressort schaut den Landwirten beim Sterben zu

„Mit ihrem Angriff auf den Lebensmittelhandel übte sich Köstinger einmal mehr im Schattenboxen.“ Mit diesen Worten kommentierte heute der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner die Kritik der ÖVP-Landwirtschaftsministerin an den niedrigen Preisen für die Landwirte vonseiten der großen Handelsketten. „Die Ministerin sollte endlich handeln und nicht nur reden – leider ist die Leistungsbilanz der ÖVP besonders in der Landwirtschaft äußerst mickrig“, so Schmiedlechner.

„Die Zahlen verdeutlichen das Versagen der ÖVP-Landwirtschaftspolitik: Das Einkommen der Bauern liegt laut dem Grünen Bericht bei 21.363 Euro pro Arbeitskraft im Jahr. Da hat man aber noch nicht die Inflation berücksichtigt und auch die Sozialversicherungsbeiträge müssen davon noch gezahlt werden. Den Bauern geht es von Jahr zu Jahr schlechter“, so Schmiedlechner zur dramatischen Lage unserer Bauernhöfe.

„Seit Jahrzehnten geht es für die Landwirtschaft in Österreich bergab, außer Ankündigungen kommt von Ministerin Köstinger und dem Bauernbund aber nichts. Aktuell gibt es nur mehr 155.700 landwirtschaftliche Betriebe, in den 60er Jahren waren es noch 400.000! Die ÖVP schaut beim Bauernsterben einfach nur zu“, kritisierte Schmiedlechner.

„Ich will noch einmal alle Bauern erinnern: Vieles wurde von der ÖVP versprochen, aber nichts umgesetzt. Zum Beispiel die Wiedereinführung der Mutterkuhprämie, oftmals von hochrangigen Bauernbündlern versprochen, wurde nie umgesetzt. Bei der Wolfsthematik werden nur praxisuntaugliche Lösungen gebracht, geholfen wird den Bauern aber nicht. Eine durchgängige Lebensmittelkennzeichnung wurde versprochen, aber nicht umgesetzt. Die Bauern brauchen keine Sonntagsreden, Frau Ministerin, sondern Taten“, forderte Schmiedlechner und weiter: „Es ist höchst an der Zeit, den von mir bereits mehrfach geforderten Gipfel zu den Lebensmittelpreisen mit Politik, Handel, Verarbeiter und Produzenten abzuhalten, um endlich Lösungen zu präsentieren.“

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