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Schweinefleisch: Russland macht Rückzieher bei Öffnung für EU-Märkte

Moskau stoppt Verhandlungen nach EU-Solidaritäts-Bekenntnis

Die Öffnung des russischen Marktes für bestimmte Teilstücke von Schweinen aus der EU lässt auf sich warten, nachdem Russland im Februar 2014 wegen der Afrikanischen Schweinepest sämtliche Lieferungen aus der EU sperrte. Moskau werde die für den Export in Frage kommenden Betriebe in der Europäischen Union erst mal nicht inspizieren, erklärte Sergej Dankwert, Leiter der russischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Rosselkhoznadzor) gegenüber russischen Medien. Russland reagiert damit auf eine Ankündigung der EU-Kommission, nach der die EU nur eine gemeinsame Lösung akzeptiert. Der Öffnung des Marktes für lediglich einzelne EU-Mitgliedstaaten wurde dagegen auf dem EU-Agrarrat vergangene Woche in Brüssel eine Absage erteilt. Wenn die Europäische Union nicht wolle, dann werde sich Russland nicht aufdrängen, betonte jetzt Dankwert.

Während der Grünen Woche in Berlin zu Beginn des Jahres bot Russland die Öffnung des Marktes für Frankreich, Italien, die Niederlande und Dänemark an. Zur Debatte standen lebende Zuchtschweine, Fett und Speck, die nicht vom generellen Einfuhrverbot für Lebensmittel vom August 2014 betroffen sind. Ohne Veterinärinspektionen in den EU-Betrieben wird es aber keine Lieferungen geben. (aiz)

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