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Fleischverbrauch sinkt

Der Pro-Kopf-Fleischverbrauch verringerte sich im Vorjahr leicht von 97,7 auf 97,5 Kilogramm. Dabei sank er bei Rind- und Kalbfleisch auf 17,2 (17,9) kg, legte aber bei Schweinefleisch ein weiteres Mal leicht zu auf 55,7 (55,4) kg. Der Geflügel-Verbrauch stieg mit 21,1 (20,6) kg wieder auf den Wert von 2012. Der Fisch-Konsum ging leicht auf 8,0 (8,1) kg zurück, war 2012 aber noch niedriger gewesen.

Der Eier-Konsum blieb mit 234 (235) Stück pro Kopf etwa gleich, ebenso der Butter-Verbrauch mit 5,4 (5,3) kg. Spürbar zugelegt hat dagegen der Käse-Bedarf, der im Vorjahr auf 21,6 (20,0) kg kletterte. Bei Trinkmilch wurde dagegen ein – erneuter – Rückgang auf 85,6 (86,2) kg verzeichnet.
Insgesamt produzierte die heimische Landwirtschaft voriges Jahr 913.100 Tonnen Fleisch, so viel wie 2013, ferner 3,52 Mio. t Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch (+3 Prozent), 1,78 Mrd. Stück Eier (+2 Prozent) und 3.800 t Fische (+3 Prozent) für den in- und ausländischen Markt, geht aus den neuen Versorgungsbilanzen der Statistik Austria hervor.
Bezogen auf die hierzulande verzehrten Mengen betrug der Selbstversorgungsgrad bei Trinkmilch 160 Prozent, bei Rind- und Kalbfleisch 148 Prozent, bei Käse 109 Prozent und bei Schweinefleisch 103 Prozent. Nicht ganz aus heimischer Erzeugung konnte der Bedarf bei Eiern (84 Prozent), Butter (70 Prozent), Geflügelfleisch (67 Prozent) sowie Fisch (6 Prozent) gedeckt werden.
Für die Ernährung in Österreich standen 2014 letztlich 833.300 t Fleisch (+1 Prozent) zur Verfügung sowie 731.000 t Trinkmilch (+/-0), 184.500 t Käse (+9 Prozent), 45.700 t Butter (+2 Prozent), 2,0 Mrd. Eier (+1 Prozent) und 68.400 t Fisch (-1 Prozent).
Importiert wurden 2014 zur Deckung des Inlandsbedarfs 403.900 t Fleisch (+12 Prozent), 98.400 t Trinkmilch (+18 Prozent), 108.800 t Käse (+13 Prozent) sowie 69.400 t Fische (-1 Prozent). Exportiert wurden zugleich 541.400 t Fleisch (+10 Prozent), 490.700 t Trinkmilch (-6 Prozent) und 124.800 t Käse (+7 Prozent).
Der Agraraußenhandel (pflanzliche und tierische Produkte) wuchs voriges Jahr von 20,0 auf 20,5 Mrd. Euro. Der Wert der Agrarimporte stieg auf 10,7 (10,5) Mrd. Euro, jener der Agrarexporte auf 9,8 (9,5) Mrd. Euro.

>> Versorgungsbilanz Fleisch

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