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EU-Schweinemarkt: Stabiles Preistief

Seit einem halben Jahr grundelt der Schweinepreis auf einem 6-jahrestiefen Niveau. Damit schreiben europaweit Schweinhalter massive Verluste. Ursachen für dieses Dilemma sind primär die Weltpolitik, Stichwort Russlandembargo, aber auch der exportorientierte Expansionskurs der führenden Schweineländer in der EU.

Die dadurch anhaltende Sättigung des Marktes lässt abermals keine dringend erforderliche Preisentwicklung zu. Alle Notierungen treten auf der Stelle. Auch in Österreich zeigt sich der Schweinemarkt reichlich versorgt. Das Geschäft in alle Absatzrichtungen wird seitens der Fleischwirtschaft als nicht lustig beschrieben. Besondere Sorge bereitet der Schlögel, der aktuell durch historisch tiefe Schleuderpreise aus Deutschland entwertet wird. Die Erwartungen auf Impulse zum Start der Grillsaison waren bisher enttäuschend. Vor dem Hintergrund eines gut durchschnittlichen Angebotes an schlachtreifen Tieren für die neue Woche, fixierte auch die Ö-Börse mit 1,24 Euro auf unverändertem Preis.

Tendenz: Kaum Anzeichen auf substanzielle Änderung in die gewünschte Richtung. Beim Export nach Asien werden dem Vernehmen nach steigende Mengen geordert. Mehrerlöse können dabei allerdings offensichtlich nicht erzielt werden. Beispielsweise haben die Philippinen, wo man zuletzt wenigstens 10 % des ausgefallenen Russlandvolumens unterbringen konnte, den Importzoll von 5 % auf 30 % hochgesetzt

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