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EU-Schweinemarkt: Gute Nachfrage

Freundliche Stimmung entlang der gesamten Wertschöpfungskette - so präsentiert sich aktuell der Schweinemarkt quer durch die EU. Ein leicht unterdurchschnittliches Angebot steht einer zügigen Nachfrage gegenüber, was konsequenterweise steigende Notierungen bedeutet.

In Deutschland hat die Knappheit bei schlachtreifen Schweinen die Hauspreispolitik einiger Abnehmer beendet. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) hat ihren Basispreis für Schlachtschweine gegenüber der Vorwoche um 4 Cent erhöht. Das frühlings hafte Wetter wie auch das bevorstehende Osterfest verbreiten auch in Spanien und Frankreich positive Stimmung auf den Märkten.

In Österreich bleibt seit Wochen kein Schwein länger als vom Mäster gewünscht im Stall stehen. Sorgen bereiten vielen Betrieben zurzeit eher die Wartezeiten von mehreren Wochen bis zur nächsten Ferkellieferung. Am Fleischmarkt zeigt sich der Warenstrom sehr flüssig. Offensichtlich gelingt es zunehmend auch im Teilstücke-Bereich, die erforderlichen Preise umzusetzen. Einzelne Marktteilnehmer bezeichnen demnach das Geschäft als zufriedenstellend, was eher selten der Fall ist. Vor diesem Hintergrund wurde an der heimischen Schweinebörse der Mastschweine-Notierungspreis um 4 Cent auf 1,58 Euro/kg Schlachtgewicht (Berechnungsbasis: 1,48 Euro) angehoben.

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