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EU-Schweinemarkt: Angebot und Nachfrage ausgeglichen

Während die Monate Mai und Juni von stetigem Preisanstieg geprägt waren, verläuft die Preiskurve seit Anfang Juli in der Waagrechten. Und weil eine achtwöchige Preisstabilität sehr selten vorkommt, beginnt Rätselraten darüber, in welche Richtung eine möglicherweise bevorstehende Preisveränderung gehen wird.

Da die Meinungen von Experten auch diesbezüglich ausgewogen sind, wie z.B. in Deutschland (+/-0) wo regional unterschiedlich inbeide Richtungen diskutiert wurde, hat das Preisniveau quer durch die EU nach wie vor reichlich Fundament. Auch in Österreich bleibt kein schlachtreifes Schwein länger als von Mästerseite gewünscht im Stall. Von vorsichtig zufriedenstellenden Vermarktungserlösen bei den meisten Teilstücken wird aus der Fleischbranche berichtet. Vor diesem Hintergrund war auch das leicht gestiegene, Richtung 97% tendierende Angebot, rasch vergriffen. Konsequenz: unveränderte Notierung bei 1,62 Euro.

Die Ergebnisse der jüngsten Schweinezählungen in der EU bestätigen die bisherigen Prognosen, wonach das Angebot im 4. Quartal einige Prozentpunkte unter Vorjahresniveau liegen wird. Dieses Faktum dürfte auch im 2. Halbjahr maßgeblich das Preisniveau mitbestimmen.

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