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EU-Schweinemarkt: Absatzverzögerungen

EU-weit verursachte der Feiertag zu Allerheiligen Marktstörungen wegen verringerter Schlachtkapazität.

Besonders stark betroffen davon ist Deutschland, da in weiten Teilen des Landes mit Dienstag und Mittwoch zwei Feiertage im Kalender der abgelaufenen Woche standen. Demnach war keine seriöse Preisbildung möglich, wodurch bereits im Vorfeld zu Allerheiligen ein Beibehalten der Notierung fixiert wurde. Auch in den übrigen EU-Ländern wurden die Notierungen ausgesetzt beziehungsweise mehr oder weniger stabil gehalten (etwa in Frankreich mit -0,7 Cent).

Auch in Österreich gelangen aktuell Schlachtschweine etwas zeitverzögert an den Schlachthaken. Die Überhänge gestalten sich allerdings mit gut 10% überschaubar. Berücksichtigt man, dass ein fehlender Schlachttag die Wochenkapazität um zirka 20% schmälert, könnte bei einer normalen Arbeitswoche von ausgewogenen Verhältnissen gesprochen werden. Vor diesem Hintergrund wurde auch an der heimischen Börse die Mastschweine-Notierung auf dem unveränderten Niveau von 1,46 Euro/kg Schlachtgewicht (Berechnungsbasis: 1,36 Euro) fixiert.

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